Gemälde: Porträt Rudolf Mosse (1843-1920)Bild vergrößernDieses Bild ist möglicherweise urheberrechtlich geschützt und darf nur mit ausdrücklicher Genehmigung verwendet werden.
Inv.-Nr.:
1999/132/0
Sammlungsbereich:
Kunst
Gattung:
Gemälde

Franz von Lenbach (1856 - 1912)

Porträt Rudolf Mosse (1843-1920)

Öl auf Leinwand

1898

Höhe:
108 cm
Breite:
82 cm

Sondermaße Rahmen

Signatur:
o.r.: "F.Lenbach 1898"

"Für Berlin schreibt, wer für die zivilisierte Welt schreibt!" Ganz nach Berliner Manier war auch der Verleger Rudolf Mosse kein Kind falscher Bescheidenheit. Sein Berliner Tageblatt sollte auf dem "Wege Berlins zur Weltstadt ein vertrauter Begleiter, ein Ratgeber und Mitstrebender sein ..."
Mosse hatte das Anzeigengeschäft des Verlages ausgebaut und somit die Grundlage für die finanzielle Unabhängigkeit seiner Zeitungen geschaffen.
Ein weltgewandter Chefredakteur, ein Netz internationaler Korrespondenten, Beilagen zu Mode oder Sport - das Berliner Tageblatt bot Journalismus, wie man ihn vorher nicht gekannt hatte. Bis 1933 gehörte der Mosse Verlag zu den einflussreichsten Zeitungsunternehmen Deutschlands.

Literatur- und Abbildungsnachweis:
Stiftung Jüdisches Museum Berlin (Hg.): Geschichten einer Ausstellung. Zwei Jahrtausende deutsch-jüdische Geschichte, Kat. Jüdisches Museum Berlin, Berlin: Proprietas-Verlag, 2. Auflage, 2002. Elisabeth Wagner (Hg.), Mosse Almanach 2017, zum zwanzigjährigen Jubiläum der Mosse-Lectures an der Humboldt-Universität, Vorwerk 8, 2017, S. 58
Dargestellt/erwähnt:
Rudolf Mosse (1843 - 1920)
Schlagwort Inhalt/Geographie:
Porträt; Mann
Schlagwort Kontext:
Dauerausstellung JMB: 10.2. Berlin, Berlin - Massenmedien, Unterhaltung; Verleger
Schlagwort Objektart:
Gemälde

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