Postmitteilung: Rotkreuz-Brief Schanghai-Berlin-Schanghai zwischen den Familien Fränkel und LuftBild vergrößernDieses Bild ist möglicherweise urheberrechtlich geschützt und darf nur mit ausdrücklicher Genehmigung verwendet werden.
Inv.-Nr.:
2000/220/6
Sammlungsbereich:
Archiv
Gattung:
Postmitteilung

Rotkreuz-Brief Schanghai-Berlin-Schanghai zwischen den Familien Fränkel und Luft

Schanghai, China/Berlin 10.10.1942

Höhe:
21.3 cm
Breite:
13.8 cm

Brief auf Formular des Roten Kreuzes. Walter und Käte Fränkel fragen nach dem Wohlergehen ihrer in Berlin zurückgebliebenen Familienmitglieder. Max Luft berichtet in verschlüsselten Formulierung von der Deportation von Familienmitgliedern.
Jüdische Familien im Exil und ihre zurückgebliebenen Verwandten in Deutschland konnten sich Briefe über das Rote Kreuz schreiben und so in Kontakt bleiben.
Das Internationale Rote Kreuz hatte bereits 1936 begonnen, einen Nachrichtendienst aufzubauen. Während des Zweiten Weltkriegs beteiligten sich daran über 100 nationale Rote-Kreuz-Gesellschaften. Familien konnten sich auf einem Formblatt - mit höchstens 25 Wörtern - Mitteilungen schreiben. Doch oft erreichten sie ihren Empfänger erst Monate später.

Dargestellt/erwähnt:
Rotes Kreuz
Schlagwort Inhalt/Geographie:
Berlin-Französisch Buchholz (Ortsteil); Schanghai; Familienbeziehung; Emigration; Deportation
Schlagwort Kontext:
Dauerausstellung JMB: 0.3 Achse des Holocaust; Hilfsorganisation
Schlagwort Objektart:
Rotkreuz-Nachricht

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