Postmitteilung: Anwaltliche Benachrichtigung über den Tod von Emmy Cantor (1881-1942)Bild vergrößernDieses Bild ist möglicherweise urheberrechtlich geschützt und darf nur mit ausdrücklicher Genehmigung verwendet werden.
Inv.-Nr.:
2000/176/25
Sammlungsbereich:
Archiv
Gattung:
Postmitteilung

Heinrich Winter (geb. 27.11.1882)

Anwaltliche Benachrichtigung über den Tod von Emmy Cantor (1881-1942)

Papier, Stempelfarbe

Mainz 8.3.1943

Höhe:
15 cm
Breite:
21 cm

Ein Blatt, maschinenschriftlich. Oben rechts Adressstempel des Rechtsanwalts Heinrich Winter; mit Zwangsnamen (Rufname unterstrichen); als Berufsbezeichnung ist entsprechend der Fünften Verordnung zum Reichsbürgergesetz "Konsulent", im unteren Bereich des Schreibens ist ein Stempel "Zugelassen nur zur rechtlichen Beratung und Vertretung von Juden" angebracht.
Heinrich Winter teilt Anneliese Geisse den Tod ihrer Mutter Emmy Cantor mit. Seiner Nachricht zufolge ist Emmy Cantor in Ravensbrück verstorben; die Sterbeurkunde Emmy Cantors nennt als Sterbeort Auschwitz.

Dargestellt/erwähnt:
Emilie Cantor (3.8.1881 - 8.10.1942), Anneliese Geisse (3.8.1902 - 5.9.1943)
Schlagwort Inhalt/Geographie:
Oestrich-Winkel; Todesanzeige; Rechtsanwalt; Ravensbrück (Konzentrationslager); Judenkennzeichnung
Schlagwort Kontext:
Dauerausstellung JMB: 0.3 Achse des Holocaust; Schoa; Berufsleben
Schlagwort Objektart:
Schreiben (Dokument)

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