Manuskript, Typoskript: Letzter Brief von Else Luft vor ihrer Deportation nach TheresienstadtBild vergrößernDieses Bild ist möglicherweise urheberrechtlich geschützt und darf nur mit ausdrücklicher Genehmigung verwendet werden.
Inv.-Nr.:
2000/220/5
Sammlungsbereich:
Archiv
Gattung:
Manuskript, Typoskript

Else Luft (16.3.1861 - 28.8.1942)

Letzter Brief von Else Luft vor ihrer Deportation nach Theresienstadt

Papier, Tinte

Berlin 1942

Höhe:
21 cm
Breite:
14.8 cm

Zusatzmaße aufgeschlagen

Ein Blatt, doppelseitig handschriftlich beschrieben.
Käthe Fraenkel war es gelungen, mit ihrer Familie nach Schanghai zu flüchten. In einem Brief vom Mai 1942 fragte sie ihren Bruder Max Luft in Berlin, wie es der 80-jährigen Mutter Else ginge. Else Luft schrieb im Juli, dass sie "gottlob" gesund sei. Wenige Wochen später, am 17. August 1942, wurde sie nach Theresienstadt deportiert. Sie hinterließ einen Abschiedsbrief für ihre Familie:
"... gern hätte ich Euch noch gesehen, aber es ist wohl besser so: denn ich klappe bald zusammen ... Wie noch alles werden wird weiß ich nicht jedenfalls fahre ich ohne einen einzigen Groschen in die unbekannte Welt gänzlich arm und mittellos blos mit den paar Lumpen. Gott gebe mir noch die Kraft dazu!"

Schlagwort Inhalt/Geographie:
Familienbeziehung; Deportation; Berlin
Schlagwort Kontext:
Dauerausstellung JMB: 0.3 Achse des Holocaust; JMB-Thema: Abschiedsbriefe und letzte Lebenszeichen
Schlagwort Objektart:
Brief

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