Memorabilia (dreidimensional): Verwundetenabzeichen, verliehen an Julius Fliess (1876-1955)Bild vergrößernDieses Bild ist möglicherweise urheberrechtlich geschützt und darf nur mit ausdrücklicher Genehmigung verwendet werden.
Inv.-Nr.:
VAR 85/1/15
Sammlungsbereich:
Alltagskultur
Gattung:
Memorabilia (dreidimensional)

Verwundetenabzeichen, verliehen an Julius Fliess (1876-1955)

Aluminium

Deutsches Reich 1914 bis 1918

Höhe:
4.2 cm
Breite:
3.8 cm
Tiefe:
1.2 cm

Nachguss des silbernen Verwundetenabzeichen aus Aluminium.
Vorderseite: in der Mitte des Abzeichens reliefartig hervortretender Helm, hinter dem sich zwei Schwerter auf geperltem Grund kreuzen; bordiert durch einen Lorbeerkranz, ebenfalls reliefartig hervortretend.
Auf der Rückseite Abguss im Negativ.
Runde, abgerundet endende Nadel mit einfach gebogenem Nadelhaken zum Befestigen.
Der Rechtsanwalt Julius Fliess war von 1914-1918 Frontkämpfer im Ersten Weltkrieg und erhielt zahlreiche Auszeichnungen u. a. das Eiserne Kreuz
1. und 2. Klasse. 1915 wurde er zum Leutnant befördert. Er wurde mehrfach verwundet und verlor dabei sein linkes Augenlicht.

Literatur- und Abbildungsnachweis:
Stiftung Jüdisches Museum Berlin (Hg.): Geschichten einer Ausstellung. Zwei Jahrtausende deutsch-jüdische Geschichte, Kat. Jüdisches Museum Berlin, Berlin: Proprietas-Verlag, 2. Auflage, 2002.
Dargestellt/erwähnt:
Julius Fliess (1876 - 1955)
Schlagwort Inhalt/Geographie:
Lorbeer; Weltkrieg (1914-1918); Waffe; Kopfbedeckung; Deutsches Reich
Schlagwort Kontext:
Dauerausstellung JMB: 8.3.1 Erster Weltkrieg; Wehrdienst
Schlagwort Objektart:
Orden (Ehrenzeichen)
Gehört zu:
Sammeldatensatz: Orden, Ehrenzeichen und Embleme von Julius Fliess (1876-1955)

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