Postmitteilung: Mitteilung der Jüdischen Kultusvereinigung an Paul Pulvermann (1896-1984) über behördliche Anordnung zur WohnungsräumungBild vergrößernDieses Bild ist möglicherweise urheberrechtlich geschützt und darf nur mit ausdrücklicher Genehmigung verwendet werden.
Inv.-Nr.:
DOK 79/6/4
Sammlungsbereich:
Archiv
Gattung:
Postmitteilung

Jüdische Kultusvereinigung zu Berlin e.V.

Mitteilung der Jüdischen Kultusvereinigung an Paul Pulvermann (1896-1984) über behördliche Anordnung zur Wohnungsräumung

Papier, Bleistift

Berlin 11.1941

Höhe:
14.8 cm
Breite:
20.7 cm

Hektographierter Vordruck, handschriftlich mit Bleistift ausgefüllt.
Das Schreiben ist von der Jüdischen Kultusvereinigung zu Berlin verfaßt.
Uri Pulvermann und seine Untermieter werden aufgefordert, sich wegen der bevorstehenden Räumung seiner Wohnung am 20.11.1941 im Dienstgebäude in der Oranienburger Straße einzufinden und alle Dokumente zur Vermögensfeststellung mitzubringen.
Dies bedeutete die Aufforderung zur Deportation.
Die Deportationen in Berlin begannen im Oktober 1941 begannen, d.h. Paul Pulvermann wurde zu einem sehr frühen Zeitpunkt aufgefordert, obwohl er in Mischehe lebte.
Er ging nicht hin, sondern tauchte vorrübergehend unter. Mit Hilfe seiner Frau und seines Schwagers konnte er wieder in seine Wohnung zurückkehren.

Dargestellt/erwähnt:
Paul Norbert Pulvermann
Schlagwort Inhalt/Geographie:
Wohnen; Vermögen (Wirtschaft); Berlin-Kreuzberg (Ortsteil); Deportation; Berlin
Schlagwort Kontext:
Dauerausstellung JMB: 0.3 Achse des Holocaust; Mischehe; jüdische Gemeindeeinrichtung
Schlagwort Objektart:
Schreiben (Dokument)

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