Druckgrafik: Synagoge in der Lindenstraße in Berlin. Aus "Architektonische Rundschau" 4.1895Bild vergrößernDieses Bild ist möglicherweise urheberrechtlich geschützt und darf nur mit ausdrücklicher Genehmigung verwendet werden.
Inv.-Nr.:
2001/237/9
Sammlungsbereich:
Kunst
Gattung:
Druckgrafik

Cremer & Wolffenstein, F. Loesti

Synagoge in der Lindenstraße in Berlin. Aus "Architektonische Rundschau" 4.1895

Zinkätzung

Stuttgart: J. Engelhorn 1895

Höhe:
39.6 cm
Breite:
29.2 cm

Bild 28 x 22 cm

Signatur:
u.r. (im Druck): "F. Loesti" u.l. (im Druck): "Schulen" u.r. handschriftl. mit Blei: "Bln"
Inschrift:
o.r.: "Tafel 29" u.m.: "Synagoge in der Lindenstrasse in Berlin; erbaut von Cremer und Wolffenstein, Architekten daselbst./2. Innenfassade./(Siehe auch Tafel 18.)/ Architektonische Rundschau 1895.4. Verlag von J. Engelhorn in Stuttgart."

Blatt aus: Architektonische Rundschau 1895, Nr. 4, Tafel 29.
Gezeichnete Frontalansicht der Synagoge. Die Synagoge befand sich auf dem hinteren Teil des Grundstücks, straßenseitig befand sich das Gemeindehaus, das nur durch einen großen Torbogen einen Blick auf die Synagoge gewährte. Vermutlich wegen der beengten räumlichen Verhältnisse wurde für die Darstellung der Fassade hier die Form der Zeichnung gewählt, in der die Architektur frei von perspektivischer Verzerrung zur Geltung kommen konnte. Der Innenraum ist im vorgehenden Heft der Architektonischen Rundschau als Fotografie abgebildet.
Die historistische Fassade ist in den Proportionen der gotischen Architektur angelehnt, bedient sich aber romanischer Formen. Die drei Portale sind von Davidsternen bekrönt. Die Staffagefiguren auf dem Vorplatz verdeutlichen die Größe des Bauwerks.

Schlagwort Inhalt/Geographie:
Synagoge Lindenstraße (Berlin); Stuttgart; Magen David; Architekturdarstellung
Schlagwort Kontext:
Historismus (Kunst)
Schlagwort Objektart:
Druckgrafik

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