dreidim. Gegenstand des weltlichen Gebrauchs: Schlaraffen-Medaille von Fritz Leyden (1893-1962)Bild vergrößernDieses Bild ist möglicherweise urheberrechtlich geschützt und darf nur mit ausdrücklicher Genehmigung verwendet werden.
Inv.-Nr.:
2003/114/11
Sammlungsbereich:
Alltagskultur
Gattung:
dreidim. Gegenstand des weltlichen Gebrauchs

A.D. Schwerdt

Schlaraffen-Medaille von Fritz Leyden (1893-1962)

Blech, lackiert;Textil

Stuttgart 1921 bis 1924

Tiefe:
0.7 cm
Durchmesser:
5 cm

Mit Ordensband: H: 8,5cm x B: 5,2 cmx T: 0,7cm

Signatur:
AD. SCHWERDT STUTTGART
Inschrift:
Am Rand der Medaille geprägt: "IN ARTE VOLUPTAS // SEDINA" Innen: WILLKOMM"

Blechmedaille mit blauroter Schleife. Schwarzer Rand mit Inschrift, innen braunrot, darauf golden lackiert ein Relief mit zwei Uhus, zu deren Füßen ein Band.
Die Schlaraffia ist ein deutschsprachiger Männerbund, der sich der Pflege von Freundschaft, Kunst und Humor verschrieben hat. Der Wahlspruch der Vereinigung, "In arte voluptas" lässt sich als "In der Kunst liegt das Vergnügen" übersetzen. Der Uhu verkörpert im schlaraffischen Weltbild Weisheit, Humor und Tugend. Bei der Medaille handelt es sich um einen sog. Willekum-Orden, der jedem Schlaraffen, der das erste Mal das schlaraffische Reich (hier Sedina= Stettin) besuchte, verliehen wurde.

Dargestellt/erwähnt:
Fritz Leyden (24.4.1893 - 5.1962)
Schlagwort Inhalt/Geographie:
Vogel; Stuttgart; Szczecin; Kunst
Schlagwort Kontext:
Humor; Verein; Mann; Geselligkeit
Schlagwort Objektart:
Medaille
Gehört zu:
Sammeldatensatz: Dokumente und Objekte aus dem Nachlass des Schauspielers Fritz Leyden (1893-1962)

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May 8, 2015 Thomas Kreil

Es handelt sich hieri um einen sog. Willekum-Orden, der jedem Schlaraffen, der das erste Mal das schlaraffische Reich (Ortsgruppe) besucht, verliehen. Bei Sedina handelt es sich um die profane Stadt Stettin. Das Reich Sedina (Stettin) wurde um 1880 gegründet und musste sich 1937 auflösen.


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