Postmitteilung: Schreiben des Landgerichts Berlin an Dr. Adolf Schnitzer (1889-1989) über die Entbindung jüdischer Notare von der AmtsausübungBild vergrößernDieses Bild ist möglicherweise urheberrechtlich geschützt und darf nur mit ausdrücklicher Genehmigung verwendet werden.
Inv.-Nr.:
2004/31/13
Sammlungsbereich:
Archiv
Gattung:
Postmitteilung

Schreiben des Landgerichts Berlin an Dr. Adolf Schnitzer (1889-1989) über die Entbindung jüdischer Notare von der Amtsausübung

Papier

Berlin 3.4.1933

Höhe:
29.7 cm
Breite:
20.8 cm

in geschlossenem Zustand gemessen

Doppelbogen, Hochformat. Die Texte wurden alles maschinenschriftlich verfasst.
Mitteilung des Landgerichts I in Berlin vom 03.04.1933 an Dr. Adolf Schnitzer: Entbindung jüdischer Notare von der Amtsausübung.
Auf dem Dokument sind insgesamt drei Datierungen zu finden. Der Doppelbriefbogen der gleichzeitig auch Umschlag ist, wurde am 06. April abgestempelt, das Schreiben des Preußischen Justizministers auf der Rückseite am 01. April und das Schreiben an Adolf Schnitzer am 03.April.

Beschriftung Rückseite:
Abs. Landgericht I Berlin
C.2. Grunerstrasse
I.35.II./154.
Herrn Rechtsanwalt und Notar Dr. Adolf Schnitzer
in Berlin W. 8
Mohrenstraße 48
Siehe auch:
http://www.jmberlin.de/1933/de/04_03_schreiben-an-adolf-schnitzer-mit-der-aufforderung-das-amt-des-notars-nicht-auszuuben.php, http://www.jmberlin.de/1933/de/04_03_schreiben-an-adolf-schnitzer-mit-der-aufforderung-das-amt-des-notars-nicht-auszuuben.php
Dargestellt/erwähnt:
Adolf Friedrich Schnitzer (30.7.1889 - 21.1.1989)
Schlagwort Inhalt/Geographie:
Berlin-Mitte (Ortsteil); Berufsverbot
Schlagwort Kontext:
NS-Gesetz; Notar; Berufsleben; antijüdische Gesetzgebung
Schlagwort Objektart:
Bescheid

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