Manuskript, Typoskript: Notizbuch: "Funken. aus der Mappe eines nichtemanzipierten Poeten"Bild vergrößernDieses Bild ist möglicherweise urheberrechtlich geschützt und darf nur mit ausdrücklicher Genehmigung verwendet werden.
Inv.-Nr.:
DOK 88/21/6/DOK 88/21/6.001-003
Sammlungsbereich:
Archiv
Gattung:
Manuskript, Typoskript

Moritz Veit (13.9.1806 - 5.2.1864)

Notizbuch: "Funken. aus der Mappe eines nichtemanzipierten Poeten"

Papier, Tinte, Leder

1847 bis 1848

Höhe:
16 cm
Breite:
9.9 cm
Tiefe:
1.1 cm

Notizbuch zugeklappt 2 hs. Blätter siehe Sondermaße

Inschrift:
Mit Tinte: "Allen Gegnern der Emanzipation gewidmet"

001.Notizbuch mit braunem Ledereinband von Moritz Veit, mit persönlichen Aufzeichnungen über die Emanzipationsfrage ("Allen Gegnern der Emanzipation gewidmet") und eigenhändig verfassten Gedichten und Liedertexten. 38 nummerierte Gedichte und Texte auf 104 beschrifteten Seiten.
002: Doppelseitig beschriebenes Blatt, das sich in dem Notizbuch befand, zwei Gedichte, jeweils nummeriert mit "7" bzw. "8".
003: Faltblatt mit einem Gedicht von Moritz Veit, auf drei Seiten beschrieben, befand sich ebenfalls im Notizbuch.
Moritz Veit versuchte sich nach seinem Studium der Philosophie und Geschichte zunächst als Schriftsteller, allerdings mit mäßigem Erfolg. Seinen Lebensunterhalt verdiente er als Verleger. 1848 saß er im Parlament in der Frankfurter Paulskirche, in Berlin wirkte er 20 Jahre lang als Stadtverordneter und Stadtrat. In der Politik setzte sich Moritz Veit unter anderem für die Emanzipation der Juden ein.
Die Transkription befindet sich im angehängten Dokument.

Dargestellt/erwähnt:
Ludwig Börne (6.5.1786 - 12.2.1837)
Schlagwort Inhalt/Geographie:
Taufe; Märzrevolution (1848/1849); Judenemanzipation; Gedicht; Emanzipationsdebatte
Schlagwort Kontext:
Dauerausstellung JMB: 5.1 Moses Mendelssohn und die Aufklärung - Juden in Deutschland
Schlagwort Objektart:
Blatt (Papier); Notizbuch
Dokument:
DOK 88_21_6

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