dreidim. Gegenstand des weltlichen Gebrauchs: Armbanduhr von Peter Summerfield  (geb. 1933)Bild vergrößernDieses Bild ist möglicherweise urheberrechtlich geschützt und darf nur mit ausdrücklicher Genehmigung verwendet werden.
Inv.-Nr.:
2005/139/78
Sammlungsbereich:
Alltagskultur
Gattung:
dreidim. Gegenstand des weltlichen Gebrauchs

Armbanduhr von Peter Summerfield (geb. 1933)

Edelstahl; Neusilber und Messing, vernickelt

um 1939

Höhe:
3 cm
Breite:
2.5 cm
Durchmesser:
6 cm

H+B=Ziffernblatt; Durchmesser: geschlossenes Armband

Inschrift:
am Band: STAINLESS STEEL; Rückseite: BODEN / V2A / EDELSTAHL // G&W

Armbanduhr aus Edelstahl mit einem aus zwölf Gliedern bestehenden Edelstahl-Armband. Das Ziffernblatt in gelblichem Ton ist mit den zwölf Stundenziffern beschriftet, über der sechs gibt es eine Sekundenanzeige.
Die Armbanduhr wurde Peter Summerfield zu seinem 7. Geburtstag 1940 von seinen Eltern Margot und Franz Sommerfeld geschenkt. Sein Zwillingsbruder George erhielt ebenfalls eine Armbanduhr. Die Eltern hatten ihren Söhnen diese Uhren noch in Berlin für den Fall gekauft, dass sie nach der Emigration nicht in der Lage sein sollten, ihren Kindern Geburtstagsgeschenke zu kaufen. Die Familie Sommerfeld war im Sommer 1939, kurz vor Kriegsausbruch, von Berlin aus nach England emigriert.
Da die Uhren noch zu groß für siebenjährige Jungen waren, wurde den Kindern gesagt, sie sollten sie für später aufbewahren.

Dargestellt/erwähnt:
Franz Sommerfeld (geb. 24.12.1898), Margot Sommerfeld (geb. 1906), Peter Summerfield
Schlagwort Inhalt/Geographie:
Geschenk; Geburtstag; England; Berlin
Schlagwort Kontext:
Lebensverhältnisse in Exil und Emigration; Emigration nach Großbritannien
Schlagwort Objektart:
Uhr

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