dreidim. Gegenstand des weltlichen Gebrauchs: Puppe "Erika" aus der Familie Salzmann/RosenthalBild vergrößernDieses Bild ist möglicherweise urheberrechtlich geschützt und darf nur mit ausdrücklicher Genehmigung verwendet werden.
Inv.-Nr.:
2005/125/50
Sammlungsbereich:
Alltagskultur
Gattung:
dreidim. Gegenstand des weltlichen Gebrauchs

Puppe "Erika" aus der Familie Salzmann/Rosenthal

Kunststoff (Cellulosenitrat), Textil (weiße Baumwolle mit Baumwollspitze, hautfarbene Maschenware), Leder, Haar

Deutschland um 1900

Höhe:
64 cm
Breite:
22 cm
Tiefe:
11 cm

liegend gemessen

Puppe mit hellbraunem, teilweise noch geflochtenem langen Haar. Kopf und Unterarme der Puppe sind aus Kunststoff, der Rest des Körpers aus Leder. Sie hat blaue Glasaugen.
Die Puppe trägt ein weißes Kleid, hautfarbene Strümpfe und braune Lederschuhe
Beate Rosenthal (1925-2009) emigierte mit ihren Eltern 1936 von Berlin aus nach Palästina. Ihre Großeltern, Jenny und Simon Salzmann, blieben in Berlin, von dort kamen sie die Familie 1937 in Nahariya besuchen. Simon Salzmann (1863-1942) schickte seiner Enkelin Beate von Berlin aus diese Puppe zusammen mit einigen Puppenkleidern. Die Puppe gehörte ursprünglich Beates Mutter, Edith Rosenthal geb. Salzmann (1900-1976). Sie blieb später in der Familie ein Andenken an die Eltern und Großeltern, die 1942 von Berlin aus deportiert wurden und die Schoa nicht überlebten.

Dargestellt/erwähnt:
Simon Salzmann (1863 - 9.1942), Edith Rosenthal, Beate Winter
Schlagwort Inhalt/Geographie:
Kind; Deutschland; Berlin
Schlagwort Kontext:
Kindheit; Gedenken; Familiengeschichte; Familienbeziehung; Emigration nach Palästina
Schlagwort Objektart:
Puppe; Kinderspielzeug

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