Gemälde: Petermannchen [Porträt Charlotte Berend (1880-1967)]Bild vergrößernDieses Bild ist möglicherweise urheberrechtlich geschützt und darf nur mit ausdrücklicher Genehmigung verwendet werden.
Inv.-Nr.:
2007/151/0
Sammlungsbereich:
Kunst
Gattung:
Gemälde

Lovis Corinth (1858 - 1925)

Petermannchen [Porträt Charlotte Berend (1880-1967)]

Öl auf Leinwand

Seebad Horst i. Pommern a. d. Ostsee ( heute Nichorze, Polen) 1902

Höhe:
119 cm
Breite:
95 cm

Sondermaße Rahmen, Plexiglas

Signatur:
o.l.: "Lovis Corinth / 2. September 1902"
Inschrift:
Widmung in der Stuhllehne, in Spiegelschrift, u.r:: "mein Petermannchen"

Charlotte Berend-Corinth lernte an der Staatlichen Kunstschule Berlin, bevor sie Lovis Corinths Schülerin und schließlich seine Ehefrau wurde. Bei ihrer ersten gemeinsamen Reise entstand dieses Porträt. Charlotte schreibt dazu: "Auf diesem Bild hielt er meinen ihm zugewandten Blick hingebender Liebe... fest."
Der Titel, zugleich Charlottes Kosename, basiert auf der Geschichte, sie habe einen Verehrer abgewimmelt, indem sie sich als Tochter eines berühmten Zigeuners namens Petermann ausgab. Diese Geschichte gefiel Lovis so sehr, dass er sie von da an "Petermannchen" nannte.
Charlotte emigrierte 1939 in die USA.

Literatur- und Abbildungsnachweis:
Corinth, Thomas (Hg.): Lovis Corinth. Eine Dokumentation, Tübingen 1979, S. 72. Schuster, Peter-Klaus (Hg.): Lovis Corinth Werkverzeichnis, München 1996. Heft "7x versteckt", Artikel zum Porträt von Inka Bertz, in: Jüdisches Museum Berlin (Hg.): gesammelt gefaltet gezählt, Nicolai Verlag 2009. Elke-Vera Kotowski, u.a., Zweisamkeiten - 12 außergewöhnlich Paare in Berlin, Hentrich und Hentrich, 2016, S. 59
Dargestellt/erwähnt:
Charlotte Berend-Corinth (1880 - 1967)
Schlagwort Inhalt/Geographie:
Niechorze; Sitzmöbel; Blume; Liebesbeziehung; Fenster; Porträt; Kleidung; Frau
Schlagwort Kontext:
Dauerausstellung JMB: 10.3.1 Berlin, Berlin - Kunst; Maler; Familienbeziehung
Schlagwort Objektart:
Gemälde

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