Druckgrafik: Gedenkblatt auf Moses Mendelssohn (1729-1786)Bild vergrößernDieses Bild ist möglicherweise urheberrechtlich geschützt und darf nur mit ausdrücklicher Genehmigung verwendet werden.
Inv.-Nr.:
2007/235/0
Sammlungsbereich:
Kunst
Gattung:
Druckgrafik

Jadenne, David Rosenberg

Gedenkblatt auf Moses Mendelssohn (1729-1786)

Lithografie

Brüssel 1829

Höhe:
47 cm
Breite:
33.5 cm

Blattmaße

Signatur:
u.r. (im Druck): D. Rosenberg / Lith. Jadenne
Inschrift:
u.M.(im Druck): Zur Gelegenheit Seiner 100jährigen Geburtstagsfeier, Brüssel 10. September 1829. / Herausgegeben in der Buch- u. Kunsthandlung v. Costeret Comp. in Brüssel; u.M.: Stempel (Notenlinien) Weitere Inschrift im Druck siehe Feld Beschreibung.

Das Blatt wurde anlässlich des 100-jährigen Geburtstages von Mosese Mendelssohn, 1829, in Brüssel herausgegeben. Dargestellt ist ein Gedenkstein für Moses Medelsohn, die Inschrift in deutsch und hebräisch. Die untere Tafel wird eingerahmt von links einer Harfe und einer jungen Trauerweide, und rechts einer Amphore oder Urne. Die Tafel ist in der Mitte geteilt, links auf deutsch und rechts auf hebräisch beschriftet. Inschrift links: MOSES MENDELSSOHN / aus Dessau / geboren / September 1729 / gestorben / Januar 1786. Inschrift rechts (Lebensdaten auf hebräisch: "Mosche ben Menachem/mi-dessau/noled/Geburtsdatum/niftar/Sterbedatum")
Die rechteckige Tafel wird bekrönt von einer dreieckigen Tafel, die etwa in der Mitte ein, von einem Lorbeerkranz gerahmtes, Porträt Mendelssohns zeigt.
Darüber folgenden Inschrift: PHILOSOPHISCHE / SCHRIFTEN / PSALMEN DAVIDS / PHAEDON / JERUSALEM / MORGENSTUNDEN / UEBERSETZUNG / DES PENTATUCHS / LITERARISCHE BEYTRA / ABHANDLUNGEN / BRIEFE.
Ober-- und unterhalb des Lorbeerkranzes Inschrift auf hebräisch.
Oberhalb: "Mi-mosche we-ad mosche lo kam ke-mosche" (= von Mosche bis Mosche, keiner war wie Mosche*)
Unterhalb, v.l.: "Jakar be-doro" (teuer in seiner Generation)/ "jahid be-amo" (einzig in seinem Volk).
Der Zeichner des Blattes, Rosenberg, war Rabbiner in Glücksstadt, bevor er 1828 nach Paris ging, um dort Mathematik und Geographie zu studieren. Er arbeitete nach dem Studium in Paris in einer Bibliothek.

Literatur- und Abbildungsnachweis:
Wullen, Moritz (Hg.): Babylon. Mythos, Kat. Kunstbibliothek Staatliche Museen zu Berlin, München: Hirmer 2008, S. 196.
Beschriftung Rückseite:
Stempel: Notenlinien mit Violinschlüssel und wie Noten gesetzte Schrift, die jedoch nicht zu entziffern ist.
Dargestellt/erwähnt:
Moses Mendelssohn (1729 - 1786)
Schlagwort Inhalt/Geographie:
Harfe; Lorbeer; Baum; Philosoph; Jubiläum; Grabmal; Geburtstag; Brüssel
Schlagwort Kontext:
Dauerausstellung JMB: 5.2 Moses Mendelssohn und die Aufklärung - Moses Mendelssohn; Personenkult; Gedenken
Schlagwort Objektart:
Lithografie

Schreiben Sie uns: