Postmitteilung: Anfrage von Frieda Neuber (1869-1942) an die Amerikanische BotschaftBild vergrößernDieses Bild ist möglicherweise urheberrechtlich geschützt und darf nur mit ausdrücklicher Genehmigung verwendet werden.
Inv.-Nr.:
2007/84/33
Sammlungsbereich:
Archiv
Gattung:
Postmitteilung

Frieda Neuber (6.11.1869 - 20.12.1942)

Anfrage von Frieda Neuber (1869-1942) an die Amerikanische Botschaft

Papier, Tinte; Bleistift

Berlin 6.4.1942

Höhe:
16 cm
Breite:
10 cm

Handschriftliche Abschrift einer Anfrage Frieda Neubers an die Amerikanische Botschaft, mit Tinte auf einem Zettel geschrieben.
In dem Schreiben bittet Frieda Neuber erneut um die Übersendung eines Fragebogens zwecks Auswanderung, da sie auf ihren Brief vom 16. März keine Antwort erhalten hat.
Mit 72 Jahren wurde Frieda Neuber im Juli 1942 aus ihrer Wohnung in Berlin-Kreuzberg abgeholt und nach Theresienstadt deportiert, wo sie wenig später starb.
Vor ihrer Deportation übergab Frieda Neuber ihrer Nichte Gerda Maison ein Ledermäppchen mit Briefen und Dokumenten. Die meisten Briefe stammen von Bob Kunzig, einem jungen Amerikaner und Freund der Familie. Er lebte in Philadelphia und bemühte sich verzweifelt, Frieda Neuber die Emigration zu ermöglichen. Auch ihre eigenen Briefentwürfe an Bob Kunzig bewahrte Frieda Neuber in dem Mäppchen auf. "Man sieht keinen Ausweg", schrieb sie im Oktober 1941.

Schlagwort Inhalt/Geographie:
Vorbereitung zur Emigration; Emigration in die USA; Vereinigte Staaten von Amerika; Formular; Berlin
Schlagwort Kontext:
JMB-Thema: Gescheiterte Emigrationsbemühungen
Schlagwort Objektart:
Brief; Abschrift
Gehört zu:
Sammeldatensatz: Ledermäppchen mit Unterlagen betreffend Frieda Neuber (1869-1942)

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