Urkunde: Polizeiliche Erlaubnis zur Benutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln für Siegbert Rotholz (1919-1943)Bild vergrößernDieses Bild ist möglicherweise urheberrechtlich geschützt und darf nur mit ausdrücklicher Genehmigung verwendet werden.
Inv.-Nr.:
2008/191/19
Sammlungsbereich:
Archiv
Gattung:
Urkunde

Der Polizeipräsident, Polizeiamt Mitte

Polizeiliche Erlaubnis zur Benutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln für Siegbert Rotholz (1919-1943)

Papier, Stempelfarbe, Tinte

Berlin 6.5.1942

Höhe:
14.6 cm
Breite:
10.4 cm

Maschinenschriftlich ausgefülltes Formular auf gelblichem Papier, gestempelt und unterschrieben
Die polizeiliche Erlaubnis erstreckte sich auf S-, U- und Straßenbahn. Die Erteilung steht wahrscheinlich im Zusammenhang mit seiner Zwangsarbeit, für die er in ganz Berlin unterwegs war.
Kurz nach dem Anschlag auf die Propaganda-Ausstellung "Das Sowjetparadies" wurde Siegbert Rotholz am 15. Juli verhaftet. Während seiner letzten Zeit auf freiem Fuß gelangten seine persönlichen Dokumente in den Besitz von Kurt Siering (Kommunist und ebenfall einer der Leiter der Untergruppe Südost des KVJ), der Siegbert Rotholz seit 1941 kannte. Siering sammelte und bewahrte die letzten verbliebenen Dokumente von Siegbert Rotholz und übergab sie nach 1945 an die Stifterin.

Dargestellt/erwähnt:
Siegbert Rotholz (14.9.1919 - 4.3.1943), Widerstandsgruppe Herbert Baum
Schlagwort Inhalt/Geographie:
Berlin-Mitte (Ortsteil); Verkehrswesen; Berlin-Kreuzberg (Ortsteil); Judenkennzeichnung; Arbeiter
Schlagwort Kontext:
Zwangsarbeit; Widerstand (Politik)
Schlagwort Objektart:
Genehmigung (Dokument); Bescheinigung

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