Inv.-Nr.:
2001/86/4
Sammlungsbereich:
Archiv
Gattung:
Postmitteilung

Schreiben an die Anwaltskammer München von Maximilian Kahn (1877-1952)

Papier

München 6.6.1933

Höhe:
35.6 cm
Breite:
22.5 cm

Durchschlag, keine Unterschrift, masch.
In dem Schreiben teilt Maximilian Kahn mit, das er sich niemals kommunistisch betätigt hat, geschweige denn in kulturbolschiwistischem Sinne gehandelt hat. Er zählt seine Parteimitgliedschaften auf, zuletzt trat er der SPD bei (wahrscheinlich Ende 1930). Offensichtlich antwortet er damit auf eine vorangegangene Anfrage vom 28. des vorigen Monats. Nach seinem Studium in Würzburg liess sich Max Kahn in München als Anwalt nieder. Wegen seiner Rechtsberatung für die Rote Hilfe geriet er gleich 1933 ins Visier der Machthaber. Der vorliegende Brief ist hierfür ein Anhaltspunkt (siehe Quellen in der angegebenen Literatur)

Literatur- und Abbildungsnachweis:
Weber, Reinhard Das Schicksal der jüdischen Rechtsanwälte in Bayern / Reinhard Weber. Hrsg.: Bayerisches Staatsministerium der Justiz ... - München : Oldenbourg, 2006, S. 238
Dargestellt/erwähnt:
Maximilian Kahn (25.2.1877 - 24.2.1952)
Schlagwort Inhalt/Geographie:
Verfolgung; Partei; München; Kommunismus; Berufsbeamtengesetz (1933); Ausgrenzung
Schlagwort Objektart:
Briefdurchschlag; Brief

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