dreidim. Gegenstand des weltlichen Gebrauchs: Wasserwaage der Firma M. MosbergBild vergrößernDieses Bild ist möglicherweise urheberrechtlich geschützt und darf nur mit ausdrücklicher Genehmigung verwendet werden.
Inv.-Nr.:
2010/80/0
Sammlungsbereich:
Alltagskultur
Gattung:
dreidim. Gegenstand des weltlichen Gebrauchs

Wasserwaage der Firma M. Mosberg

Holz, Glas

Bielefeld ca. 1890 bis 1938

Höhe:
2.5 cm
Breite:
100 cm
Tiefe:
5.3 cm
Inschrift:
eingestanzt: "Original / M. Mosberg / Bielefeld / [...]" // Ausgesuchte Qualitäts-Marke"

Wasserwaage der Firma M. Mosberg, Mechanische Fabrik für Arbeits- und Berufskleidung; mit Inschrift.
Das Bielefelder Unternehmen M. Mosberg zählte im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts zu den weltweit führenden Zunft-und Berufskleidungsherstellern.
Hervor gegangen aus einer 1850 durch Moses Mosberg begründeten Stoffhandlung, wuchs der Betrieb unter der Führung der Brüder Max und Julius Mosberg ab 1890 zu einem der größten Spezialgeschäfte in Deutschland. In den 1920er Jahren waren hier mehr als 200 Mitarbeiter beschäftigt. Zimmermänner, Maurer und Dutzende weitere Handwerker und Berufstätige kleidete M. Mosberg von Kopf bis Fuß ein und stellte neben Arbeitsbekleidung
auch Zubehör und Werkzeuge her. Ende September 1938 wurde die Firma "arisiert", Max und Julius Mosberg wurden mit ihren Ehefrauen im Juli 1942 deportiert und ermordet.

Literatur- und Abbildungsnachweis:
Aubrey Pomerance: "Das Mekka der Zimmerleute" : die Firma M. Mosberg in Bielefeld, in: JMB Journal : Jüdisches Museum Berlin. - (2010/11), H. 3 : Business, S. 42 - 45
Dargestellt/erwähnt:
M. Mosberg, Mechanische Fabrik für Arbeits- und Berufskleidung
Schlagwort Inhalt/Geographie:
Bielefeld
Schlagwort Kontext:
Werkzeugindustrie; Textilindustrie; Handwerk; Unternehmensgeschichte; Familienunternehmen
Schlagwort Objektart:
Werkzeug
Dokument:
"Das Mekka der Zimmerleute": Die Firma M. Mosberg in Bielefeld

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