Postmitteilung: Schreiben des Berliner Kammergerichtspräsidenten an Bernhard Swarsensky (1908-1968)Bild vergrößernDieses Bild ist möglicherweise urheberrechtlich geschützt und darf nur mit ausdrücklicher Genehmigung verwendet werden.
Inv.-Nr.:
2010/68/4
Sammlungsbereich:
Archiv
Gattung:
Postmitteilung

Schreiben des Berliner Kammergerichtspräsidenten an Bernhard Swarsensky (1908-1968)

Papier

Berlin 9.6.1933

Höhe:
29.7 cm
Breite:
21.1 cm

Schreibmaschine auf Papier
In diesem Schreiben wird Bernhard Swarsensky folgendes mitgeteilt: da er "nicht arischer"Abstammung sei, soll er aufgrund des "Gesetzes zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums" aus dem Justizdienst entlassen werden. Ihm wird eingeräumt sich hierzu binnen einer Woche zu äußern, außerdem wird er gefragt, ob er seiner "Entlassung aus dem Justizdienst selber nachsuchen wolle".
Unterschift: "J.A"./ gez. Schuster, Kammergerichtsrat, Beglaubigt: "Schumann" Kanzleiinspektor
Geschäftsnummer:"V.B. 41./E.5/Bd. 1

Dargestellt/erwähnt:
Kammergerichtspräsident Berlin, Bernhard Swarsensky (7.11.1908 - 1968)
Schlagwort Inhalt/Geographie:
Berlin-Kreuzberg (Ortsteil); Entlassung; Berufsbeamtengesetz (1933); Berlin; Ausgrenzung
Schlagwort Kontext:
Jurist; Berufsleben
Schlagwort Objektart:
Dienstschreiben

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