Urkunde: Kündigungsschreiben für Lucie PoppelBild vergrößernDieses Bild ist möglicherweise urheberrechtlich geschützt und darf nur mit ausdrücklicher Genehmigung verwendet werden.
Inv.-Nr.:
2010/93/2
Sammlungsbereich:
Archiv
Gattung:
Urkunde

Kündigungsschreiben für Lucie Poppel

Papier, Tinte, Stempelfarbe

Berlin 29.4.1933

Höhe:
29.7 cm
Breite:
21 cm

Kopfbogen der Rechtsanwaltskanzlei, maschinenschriftlich, eigenhändige Unterschrift Justizrat Pick.
Lucie Poppel absolvierte bereits ihre Lehrzeit als Sekretärin in der Kanzlei Pick & Brünn. Von 1922 bis zum April 1933 war sie ununterbrochen dort tätig, musste aber 1933 gekündigt werden, da das Berufsbeamtengesetz die Teilhaber zur Einschränkung der Kanzlei zwang. Justizrat Pick gibt seiner Hoffnung Ausdruck, dass die Kündigung in naher Zukunft wieder aufgehoben werden kann.

Dargestellt/erwähnt:
Lucie Poppel, Max Friedrich Brünn (geb. 17.10.1896), Felix Pick (geb. 13.5.1871) Justizrat, Walter Pick (2.8.1901 - 11.2002)
Schlagwort Inhalt/Geographie:
Rechtsberuf; Kündigung; Berlin-Kreuzberg (Ortsteil)
Schlagwort Kontext:
wirtschaftliche Vernichtung; Berufstätigkeit; Berufsbeamtengesetz (1933); Ausgrenzung
Schlagwort Objektart:
Schreiben (Dokument); Briefbogen

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