dreidim. Gegenstand des weltlichen Gebrauchs: Schneiderschere von Samuel Antmann (1900-1975)Bild vergrößernDieses Bild ist möglicherweise urheberrechtlich geschützt und darf nur mit ausdrücklicher Genehmigung verwendet werden.
Inv.-Nr.:
2010/67/2
Sammlungsbereich:
Alltagskultur
Gattung:
dreidim. Gegenstand des weltlichen Gebrauchs

Schneiderschere von Samuel Antmann (1900-1975)

Metall Stahl,Textil

ca. 1918 bis 1939

Höhe:
2.5 cm
Breite:
9 cm
Tiefe:
29.5 cm

Breite= Griff, Tiefe=Länge, Höhe=Niet

Inschrift:
zwischen Griff und Schraube (geprägt): 11'

Große Schneiderschere mit langen, spitz zulaufenden Klingen, die durch eine Nietverbindung miteinander verbunden sind. Der schwarz lackierte Griff der Schere besteht aus dem rundlichen, mit einem Textilstück gepolsterten Ausschnitt, dem sogenannten Auge, der eine Ablage für den Daumen bietet und dem länglicheren, ovalen Ausschnitt für die anderen vier Finger. An der Zeichenstelle der Schere zwischen Griff und Schraube ist die Größennummer der Schere eingeprägt.
Samuel Antmann erlernte in Berlin das Schneiderhandwerk und betrieb seit 1927 eine Damenmäntelkonfektion in der Kronenstraße. Sein Handwerkszeug, die Schneiderschere, nahm er 1939 mit in die Emigration nach Schanghai, wo er wieder als Schneider arbeitete. 1946 emigrierte er mit seiner Familie weiter nach Australien und eröffnete in Melbourne ein Geschäft für Damenmäntel.

Dargestellt/erwähnt:
Samuel Antmann (5.8.1900 - 18.4.1975)
Schlagwort Inhalt/Geographie:
Schneider; Berlin
Schlagwort Kontext:
Emigration nach Schanghai; Emigration nach Australien; Lebensverhältnisse in Exil und Emigration; Textilunternehmen; Berufsleben
Schlagwort Objektart:
Handwerkszeug
Dokument:
Findbuch: Konvolut_121_Sammlung Familie Antmann
Gehört zu:
Schneiderschere von Samuel Antmann (1900-1975)
Sammeldatensatz: Sammlung Familie Antmann

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