Postmitteilung: Schreiben an die Siemenswerke (Elmowerk)Bild vergrößernDieses Bild ist möglicherweise urheberrechtlich geschützt und darf nur mit ausdrücklicher Genehmigung verwendet werden.
Inv.-Nr.:
2010/161/11
Sammlungsbereich:
Archiv
Gattung:
Postmitteilung

Schreiben an die Siemenswerke (Elmowerk)

Papier, Kopierstift

Berlin 21.11.1941

Höhe:
20.8 cm
Breite:
19.6 cm

Kopfbogen (Werner von Puttkamer Hausverwaltungen), gedruckt, maschinenschriftlich, eigenhändige Unterschrift des Absenders, handschriftliche Vermerke der Fa. Siemens.
Der Absender ist Bevollmächtigter der Eheleute Franz und Anita Goldmann und versucht die Firma Siemens zu bewegen, eine Bescheinigung auszustellen, die eine Rückstellung von der beabsichtigten Deportation erwirken könnte. Der älteste Goldmann-Sohn Hans Gustav war Zwangsarbeiter in den Elmowerken. Die Unterschrift ist unleserlich, es muss sich nicht zwangsläufig um den Firmeninhaber von Puttkamer handeln.

Dargestellt/erwähnt:
Werner von Puttkamer (geb. 15.1.1900) Immobilien, Elektromotorenwerk "Elmowerk", Hans Gustav Goldmann (11.9.1922 - 1943), Jüdische Kultusvereinigung zu Berlin e.V., Siemens & Schuckertwerke
Schlagwort Inhalt/Geographie:
Berlin-Wilmersdorf (Ortsteil); Berlin-Siemensstadt (Ortsteil); Berlin
Schlagwort Kontext:
Zwangsarbeit; Rüstungsindustrie; Unternehmensgeschichte; Deportation
Schlagwort Objektart:
Schreiben (Dokument)
Gehört zu:
Sammeldatensatz: Dokumente zur jüdischen Zwangsarbeit bei Siemens-Schuckert und den Elmo-Werken

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