Postmitteilung: Verwarnung für den Zwangsarbeiter Hans Goldmann (1922-1943?)Bild vergrößernDieses Bild ist möglicherweise urheberrechtlich geschützt und darf nur mit ausdrücklicher Genehmigung verwendet werden.
Inv.-Nr.:
2010/161/14
Sammlungsbereich:
Archiv
Gattung:
Postmitteilung

Verwarnung für den Zwangsarbeiter Hans Goldmann (1922-1943?)

Papier, Kopierstift, Stempelfarbe

Berlin 8.6.1942

Höhe:
21 cm
Breite:
14.9 cm

Durchschlag, maschinenschriftlich, handschriftliche Vermerke des Personalbüros.
Hans Goldmann wird wegen unbefugten Entfernens aus seiner Abteilung (134) verwarnt und mit einer Geldbuße von 3 RM belegt. Androhungen von härteren Strafen im Wiederholungsfall. Vermerk über den Abzug der Strafe. Den Herren Liesmann und Resenberger zur Kenntnis gegeben, stammt aus dem Büro von Dr. Buschenhagen. Die Familie von Hans Goldmann war zu dieser Zeit bereits seit drei Monaten nach Piaski deportiert. Offensichtlich hatte sich die Fa. Siemens doch entschieden Hans Goldmann für die Arbeit zu reklamieren.

Dargestellt/erwähnt:
Hans (?) Resenberger, Siegfried (?) Liesmann, Elektromotorenwerk "Elmowerk", Hans Gustav Goldmann (11.9.1922 - 1943), Siemens & Schuckertwerke
Schlagwort Inhalt/Geographie:
Berlin; Arbeitsverhältnis
Schlagwort Kontext:
Zwangsarbeit
Schlagwort Objektart:
Verwarnung
Gehört zu:
Sammeldatensatz: Dokumente zur jüdischen Zwangsarbeit bei Siemens-Schuckert und den Elmo-Werken

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