Postmitteilung: Brief an die Siemens & SchuckertwerkeBild vergrößernDieses Bild ist möglicherweise urheberrechtlich geschützt und darf nur mit ausdrücklicher Genehmigung verwendet werden.
Inv.-Nr.:
2010/161/22
Sammlungsbereich:
Archiv
Gattung:
Postmitteilung

Brief an die Siemens & Schuckertwerke

Papier, Tinte, Kopierstift, Stempelfarbe

Mainz 15.8.1942

Höhe:
29.7 cm
Breite:
21 cm

Brief, maschinenschriftlich, handschriftliche Vermerke verschiedener Abteilungen in den Siemens & Schuckertwerken.
Die Familie Max Weiß ist inzwischen zur Deportation vorgesehen. In diesem Brief bittet Max Weiß darum, die Tochter Lotte Weiß nach Mainz zu entlassen, damit sie mit der Familie "abwandern" kann. Er gibt zu bedenken, dass Lotte Weiß auch von den Berliner Behörden in absehbarer Zeit zur Deportation freigestellt werden kann und dann auch für den Arbeitseinsatz entbehrt werden müsste.
Ein handschriftlicher Vermerk von Hr. Glaubitt an Hr. Lösch gibt bekannt, dass Lotte Weiß acht Tage nach Mainz beurlaubt ist, ihre Arbeit aber pünktlich nach Ablauf des Urlaubs wieder aufnehmen muss. Eine Freistellung kann von betrieblicher Seite nicht erfolgen.

Dargestellt/erwähnt:
Glaubitt, Lösch, Weiß Familie, Lotte Weiß (18.11.1924 - 1943), Geheime Staatspolizei, Siemens & Schuckertwerke
Schlagwort Inhalt/Geographie:
Mainz; Krankheit; Deportation; Berlin
Schlagwort Kontext:
Zwangsarbeit; Rüstungsindustrie; Unternehmensgeschichte; Elektroindustrie
Schlagwort Objektart:
Brief
Gehört zu:
Sammeldatensatz: Dokumente zur jüdischen Zwangsarbeit bei Siemens-Schuckert und den Elmo-Werken

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