Postmitteilung: Schreiben der Siemens & Schuckertwerke an Max Weiß (1889- vermutlich 1942)Bild vergrößernDieses Bild ist möglicherweise urheberrechtlich geschützt und darf nur mit ausdrücklicher Genehmigung verwendet werden.
Inv.-Nr.:
2010/161/25
Sammlungsbereich:
Archiv
Gattung:
Postmitteilung

Schreiben der Siemens & Schuckertwerke an Max Weiß (1889- vermutlich 1942)

Papier, Kopierstift, Stempelfarbe

Berlin 18.9.1942

Höhe:
21 cm
Breite:
14.6 cm

Formloses Schreiben, maschinenschriftlicher Durchschlag mit handschriftlichen Vermerken und Stempel.
Das Schreiben nimmt Bezug auf den Brief von Max Weiß vom 15.08.1942. Endgültige Ablehnung der Freigabe der Tochter Lotte Weiß. Als Grund wird eine behördliche Anordnung genannt, nach der die zur Arbeit zugewiesenen jüdischen Kräfte möglichst langfristig zur Verfügung stehen sollen. Die Familie Weiß wird am 30.09.1942 nach Treblinka deportiert und ermordet. Keine sechs Monate später wird auch Lotte Weiß von Berlin aus nach Auschwitz deportiert, wo sie schließlich umkommt.

Dargestellt/erwähnt:
Glaubitt, Weiß Familie, Lotte Weiß (18.11.1924 - 1943), Siemens & Schuckertwerke
Schlagwort Inhalt/Geographie:
Zwangsarbeit; Mainz; Judenkennzeichnung; Berlin
Schlagwort Kontext:
Rüstungsindustrie; Unternehmensgeschichte; Deportation
Schlagwort Objektart:
Schreiben (Dokument)
Gehört zu:
Sammeldatensatz: Dokumente zur jüdischen Zwangsarbeit bei Siemens-Schuckert und den Elmo-Werken

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