Urkunde: Eigentumsbestätigung für einen Frauen-Sitzplatz in der Neuen Synagoge BerlinBild vergrößernDieses Bild ist möglicherweise urheberrechtlich geschützt und darf nur mit ausdrücklicher Genehmigung verwendet werden.
Inv.-Nr.:
DOK 82/22/3/001
Sammlungsbereich:
Archiv
Gattung:
Urkunde

Eigentumsbestätigung für einen Frauen-Sitzplatz in der Neuen Synagoge Berlin

Papier, Tinte

Berlin 8.5.1900

Höhe:
33 cm
Breite:
21 cm

DOK 82/22/3.001 Doppelblatt, handschriftlich, (Stempel des Vorstandes der judischen Gemeinde) ; drei Unterschriften
Dokument über den Erwerb eines Frauensitzplatzes bescheinigt durch den Vorstand der Jüdischen Gemeinde für den Frauenstand M 23 in der Synagoge Oranienburger Straße 230, ausgestellt für Herrn Albert Müller. Der Sitzplatz wurde ursprünglich von Heinrich Russ erworben, später Albert Levin abgetreten und durch dessen Erben an Albert Müller verkauft. Am 6. August 1936 wurde dieser Platz auf Robert Müller, einen Sohn Albert Müllers, umgeschrieben.
In der Neuen Synagoge - wie in anderen Synagogen auch - konnten Gemeindemitglieder Sitzplätze erwerben. Die Plätze waren zu diesem Zweck mit Nummern gekennzeichnet. Die Reservierung galt für ein ganzes Jahr und wurde auf Wunsch verlängert. Männer und Frauen saßen in der Neuen Synagoge getrennt: die Männer im Parkett und die Frauen auf den Emporen.

Dargestellt/erwähnt:
Heinrich Russ (geb. 1837), Albert Müller (geb. 2.10.1861)
Schlagwort Inhalt/Geographie:
Neue Synagoge (Berlin); Frauenempore
Schlagwort Kontext:
jüdischer Gottesdienst; Gemeindeleben
Schlagwort Objektart:
Kaufvertrag
Gehört zu:
Behältnis für die Erwerbsurkunde eines Frauen-Sitzplatzes in der Neuen Synagoge Berlin

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