Druckerzeugnis: Rezeptblock von Dr. med. Arthur Jacobsohn (1886-1980)Bild vergrößernDieses Bild ist möglicherweise urheberrechtlich geschützt und darf nur mit ausdrücklicher Genehmigung verwendet werden.
Inv.-Nr.:
2007/127/66
Sammlungsbereich:
Archiv
Gattung:
Druckerzeugnis

Rezeptblock von Dr. med. Arthur Jacobsohn (1886-1980)

Papier

Berlin 1939

Höhe:
20.1 cm
Breite:
8.5 cm
Tiefe:
0.9 cm

Unbeschriebener Rezeptblock von dem Arzt und Geburtshelfer Arthur Jacobsohn, der seine Praxis in der Brandenburgstr. 73 in Berlin-Kreuzberg (heute Lobeckstr.) hatte.
Jedes Blatt enthält am Kopf die Namensangabe und Adresse mit Telefonnummer.
Arthur Jacobsohn muss den Zwangsnamen "Israel" führen. Auf den Blättern ist zudem ein Davidstern abgebildet und der Zusatz "Zur ärztlichen Behandlung ausschließlich von Juden" vermerkt.
Der Zwangsname musste ab dem 1. Januar 1939 geführt werden, der Rezeptblock stammt also aus der Zeit danach. Da nach der IV. VO zum Reichbürgergesetz vom 25.07.1938 die Approbationen jüdischer Ärzte am 30.09.1938 erloschen, muss Arthur Jacobsohn zunächst noch eine Ausnahmegenehmigung erhalten haben, seinen Beruf auszuüben.

Dargestellt/erwähnt:
Arthur Jacobsohn (28.12.1886 - 15.3.1980)
Schlagwort Inhalt/Geographie:
Magen David; Berlin-Kreuzberg (Ortsteil); Judenkennzeichnung; Arzneiverordnung
Schlagwort Kontext:
Einstieg Objektsuche: Neu in der Onlinestellung; Dauerausstellung JMB: 8.3.3 Zerstörung der Emanzipation; Berufsleben; Ausgrenzung; Arzt
Schlagwort Objektart:
Block

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