Inv.-Nr.:
Konvolut/121/0
Sammlungsbereich:
Bereichsübergreifender Bestand
Gattung:
Gattungsübergreifender Bestand

Sammlung Familie Antmann

1920 bis 2005

Die Sammlung enthält Dokumente, Fotografien und Objekte von Samuel Antmann, der in Berlin ein Konfektionsgeschäft für Damenmäntel besaß, sowie zu seiner Frau Erna Antmann geb. Vogel und seinen beiden Söhnen David (Dagobert) und Manfred Antmann. Die Familie wanderte 1939 nach Schanghai aus. Von dem wenigen, was sie in die Emigration mitnehmen durften, sind die Skizzenbücher mit Modezeichnungen von Samuel Antmann und zwei Schneiderscheren erhalten, die alles waren, was er von seinem Geschäft in Berlin retten konnte. Aus Berlin stammen zudem noch einige Fotografien, die Samuel Antmann als Kantor in der Synagoge Lindenstraße zeigen. Außerdem enthält die Sammlung Dokumente zur Emigration sowie Dokumente und ein Objekt aus Schanghai, darunter einen Pass zum Verlassen des jüdischen Ghettos in Honkou.
Die Schlagworte beziehen sich auf den gesamten, im angehängten Findbuch aufgeführten Bestand.

Dargestellt/erwähnt:
Oheil Moishe Synagogue Schanghai, Robert Vogel (gest. 8.5.1945), Dagobert Antmann (geb. 10.10.1924), Fanny Vogel (18.9.1866 - 4.12.1931), Eva Antman (geb. 20.3.1932), Shanghai Jewish School, Schwalbach & Antmann Damenkonfektion, Erna Antmann (4.10.1903 - 29.6.1970), Samuel Antmann (5.8.1900 - 18.4.1975), Antmann Familie, Fred Antman, Leo Taubmann, Joseph Schmidt (1904 - 1942), Jüdische Gemeinde zu Berlin
Schlagwort Inhalt/Geographie:
Ghetto Schanghai; Ahlbeck; Jüdischer Friedhof Berlin-Weißensee; Stralau (Berlin); Schanghai; Melbourne; Hamburg
Schlagwort Kontext:
Emigration nach Schanghai; Sänger; Mode; Chanukka
Dokument:
Findbuch: Konvolut_121_Sammlung Familie Antmann
Gehört zu:
Sammeldatensatz: Sammlung Familie Antmann

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