dreidim. Gegenstand des weltlichen Gebrauchs: Sammeldatensatz: Kaffee- und Teeservice aus dem Besitz der Familie ElkanBild vergrößernDieses Bild ist möglicherweise urheberrechtlich geschützt und darf nur mit ausdrücklicher Genehmigung verwendet werden.
Inv.-Nr.:
VAR 97/500/0/1-21
Sammlungsbereich:
Alltagskultur
Gattung:
dreidim. Gegenstand des weltlichen Gebrauchs

Krister Porzellan Manufaktur

Sammeldatensatz: Kaffee- und Teeservice aus dem Besitz der Familie Elkan

Porzellan, bemalt

Waldenburg/Schlesien 1840 bis 1895

Kaffeekanne m. Deckel H: 27,8cm B: 21,5cm D: 15cm; Teekanne m. Deckel H: 20,5cm, B: 26cm, D: 15cm; Milchkanne H: 16,5cm B: 14,5cm T: 9,5cm; Zuckerdose H: 15,6cm B: 16,5cm D: 11,3cm; Tassen H: 7cm B: 11,5cm T: 9,5cm; Untertassen T: 2,5cm D: 15cm

Signatur:
unten: KPM

21 Teile eines Kaffee- und Teeservice, bestehend aus einer Kaffee- sowie einer Teekanne, einem Milchkännchen, einer Zuckerdose, acht Tassen sowie neun Untertassen (Abbildung leicht abweichend).
Golden-blaue Farbgebung; Stempel mit Signatur jeweils auf der Unterseite der Einzelteile.
In der Berliner Familie Elkan war das Service als "Judenporzellan" aus der Königlichen Porzellanmanufaktur Berlin überliefert. Dabei handelt es sich um eine Familienlegende - das Porzellan stammt aus der schlesischen Porzellanmanufaktur Krister, deren Marke der von KPM Berlin zum Verwechseln ähnlich war. Vermutlich wurde das Service zur Hochzeit von Olga Marcuse und Georg Elkan ca. 1895 angeschafft. Deren Tochter, Martha Simon geb. Elkan, nahm das Service 1939 in die Emigration nach Chile mit. Ihre Mutter Olga und ihr Bruder Theodor Elkan blieben in Berlin zurück, wurden deportiert und sind umgekommen.

Dargestellt/erwähnt:
Elkan Familie, Martha Simon (23.6.1900 - 1994), Georg Elkan (1869 - 1939), Olga Elkan (13.3.1869 - 1945), Theodor Elkan (1897 - 1943)
Schlagwort Inhalt/Geographie:
Wałbrzych; Berlin
Schlagwort Kontext:
Emigration nach Chile; Judenporzellan; Familiengeschichte; Esskultur
Schlagwort Objektart:
Essgeschirr

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