Postmitteilung: Schriftlicher Widerruf der Aufenthaltsgenehmigung für Familie Eisenschmidt durch den Stadtvorstand ApoldaBild vergrößernDieses Bild ist möglicherweise urheberrechtlich geschützt und darf nur mit ausdrücklicher Genehmigung verwendet werden.
Inv.-Nr.:
2007/20/37
Sammlungsbereich:
Archiv
Gattung:
Postmitteilung

Stadtvorstand Apolda

Schriftlicher Widerruf der Aufenthaltsgenehmigung für Familie Eisenschmidt durch den Stadtvorstand Apolda

Papier

Apolda 31.7.1933

Höhe:
29.8 cm
Breite:
21.2 cm

Ein Blatt. Hochformat und maschinenschriftlich verfasst. Das Schreiben trägt den Briefkopf der Stadt Apolda und ist unterschrieben.
Die Familie Eisenschmidt (im Dokument Ajzenschmidt) kehrte nach ihrer Ausweisung aus Apolda nach Berlin zurück, von wo aus sie, nach einer weiteren Ausweisung, im November 1934 mit ihrer Familie nach Palästina auswanderte.
Die Familie musste die Stadt verlassen, da bei einer Hausdurchsuchung angeblich belastende Druckschriften gefunden wurden. Max Eisenschmidt wurde verdächtigt, Kommunist zu sein. Wahrscheinlicher ist es, das der Stadtvorstand einen Vorwand suchte, die Familie aus Apolda zu vertreiben.

Siehe auch:
http://www.jmberlin.de/1933/de/07_31_widerruf-der-aufenthaltsgenehmigung-fur-familie-eisenschmidt-durch-den-stadtvorstand-apolda.php, http://www.jmberlin.de/1933/de/07_31_widerruf-der-aufenthaltsgenehmigung-fur-familie-eisenschmidt-durch-den-stadtvorstand-apolda.php
Dargestellt/erwähnt:
Mendel Eisenschmidt (13.10.1894 - 25.7.1970), Eisenschmidt (geb. 13.10.1894) Familie
Schlagwort Inhalt/Geographie:
Apolda; Ausweisung
Schlagwort Kontext:
Staatsangehörigkeitsrecht; polnische Juden
Schlagwort Objektart:
Dienstschreiben

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