Postmitteilung: Schriftlicher Widerruf der Aufenthaltsgenehmigung für Rojsa Eisenschmidt (1892-1978) durch den Stadtvorstand ApoldaBild vergrößernDieses Bild ist möglicherweise urheberrechtlich geschützt und darf nur mit ausdrücklicher Genehmigung verwendet werden.
Inv.-Nr.:
2007/20/152
Sammlungsbereich:
Archiv
Gattung:
Postmitteilung

Balke, Max Trummler

Schriftlicher Widerruf der Aufenthaltsgenehmigung für Rojsa Eisenschmidt (1892-1978) durch den Stadtvorstand Apolda

Papier, Stempelfarbe

Apolda 3.5.1933

Höhe:
29.6 cm
Breite:
21 cm

Ein Blatt, Hochformat. Maschinenschriftlich verfasst und mit Stempel und Unterschrift versehen.
Rose Eisenschmidt (im Dokument Rojza Aizenschmidt) musste mit ihrer Familie die Stadt verlassen, da ihr Mann Max verdächtigt wurde, Kommunist zu sein. Wahrscheinlicher ist es, das der Stadtvorstand einen Vorwand suchte, die Familie aus Apolda zu vertreiben.
Das Schreiben ist mit dem Stempel versehen. "Wer behauptet Deutschland sei am Krieg Schuld, lügt. Diese Lüge ist die Wurzel unserer Not."

Dargestellt/erwähnt:
Rosa Eisenschmidt (13.10.1894 - 25.7.1970)
Schlagwort Inhalt/Geographie:
Apolda; Ausweisung
Schlagwort Kontext:
Staatsangehörigkeitsrecht; polnische Juden
Schlagwort Objektart:
Dienstschreiben

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