Postmitteilung: Brief der jüdischen Gemeinde Berlin an den Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde Amsterdam betr. SchächtungBild vergrößernDieses Bild ist möglicherweise urheberrechtlich geschützt und darf nur mit ausdrücklicher Genehmigung verwendet werden.
Inv.-Nr.:
2001/389/42/001-002
Sammlungsbereich:
Archiv
Gattung:
Postmitteilung

Jüdische Gemeinde Berlin (Ost) / Jüdische Gemeinde von Groß Berlin

Brief der jüdischen Gemeinde Berlin an den Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde Amsterdam betr. Schächtung

Papier, Tinte, Stempelfarbe

Berlin 6.11.1933

Höhe:
30 cm
Breite:
21.3 cm

Maschinenschriftlicher Brief auf Kopfbogen des Vorstands der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, handschriftlich signiert mit Stempel der Gemeinde.
Das Gesetz über das Schlachten von Tieren vom 21. April 1933 verbot jüdischen Gemeinde und Schlachtern das rituellen Schächten von Tieren.
Der Vorstand der jüdischen Gemeinde Berlin schreibt in seinem Brief an den Vorstand der Israeltischen Kultusgemeinde Amsterdam die Bitte um Unterstützung für Rabbiner Julius Jakobovits. Dieser soll die gleichzeitige Möglichkeit von ritueller Schächtung und der in Deutschland vorgeschriebenen Betäubung der Tiere untersuchen.
Julius Jakobovits war als Rabbiner zwischen 1928 und 1938 an der Synagoge Kottbusser Ufer in Berlin tätig, predigte aber auch in anderen Synagogen. 1938 emigrierte er mit seiner Familie nach London.

Dargestellt/erwähnt:
Julius Jakobovits (1886 - 1947), Israelitische Kultusgemeinde Amsterdam
Schlagwort Inhalt/Geographie:
Gesetz über das Schlachten von Tieren (21.04.1933); Schächten; Rabbiner; jüdische Gemeinde; Gesetzestafeln; Berlin; Amsterdam
Schlagwort Objektart:
Brief
Gehört zu:
Sammlung Julius Jakobovits (1886-1947)

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