Manuskript, Typoskript: Gedicht von Ruth Goldschmidt (1914-1944)Bild vergrößernDieses Bild ist möglicherweise urheberrechtlich geschützt und darf nur mit ausdrücklicher Genehmigung verwendet werden.
Inv.-Nr.:
2005/146/299/001-002
Sammlungsbereich:
Archiv
Gattung:
Manuskript, Typoskript

Gedicht von Ruth Goldschmidt (1914-1944)

Papier

Gurs 11.1940

Höhe:
27.8 cm
Breite:
21.7 cm

Zwei Blatt, maschinenschriftlich.
Gereimtes Gedicht von Ruth Goldschmidt geb. Weinberg über das Lager Gurs in drei Strophen mit den Überschriften "Seht meine Augen", "Hört meine Ohren" und "Lerne - mein Hirn". Das Gedicht beschäftigt sich mit der schwierigen Situation im Lager und der Hoffnungslosigkeit der Internierten.
Die Dresdnerin Ruth Goldschmidt war Mitte der Dreißiger Jahre mit ihrem Mann nach Brüssel gezogen. Von hier aus floh sie nach dem Einmarsch der Deutschen nach Frankreich; dort wurde sie verhaftet und kam in das Konzentrationslager Gurs. Trotz intensiver Bemühungen der Familie, ihr ein Affidavit für die USA zu verschaffen, wurde sie 1942 über Drancy nach Auschwitz deportiert, wo sie 1944 umkam.

Dargestellt/erwähnt:
Ruth Goldschmidt (17.10.1914 - 1944), Internierungslager Gurs
Schlagwort Inhalt/Geographie:
Lagerverhältnisse (Gefangenschaft); Gurs (Konzentrationslager); Gedicht
Schlagwort Kontext:
Dauerausstellung JMB: 0.3 Achse des Holocaust
Schlagwort Objektart:
Typoskript

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