Urkunde: Passierschein für Hermann Meyer (1922-2010) zum Verlassen des GhettosBild vergrößernDieses Bild ist möglicherweise urheberrechtlich geschützt und darf nur mit ausdrücklicher Genehmigung verwendet werden.
Inv.-Nr.:
2011/242/91
Sammlungsbereich:
Archiv
Gattung:
Urkunde

Passierschein für Hermann Meyer (1922-2010) zum Verlassen des Ghettos

Karton, Fotografie, Stempelfarbe, Tinte

Ghetto Schanghai 31.8.1945

Höhe:
9.2 cm
Breite:
11.7 cm

Vordruck in japanischer Sprache, mit Passfotografie, gestempelt, maschinen- und handschriftlich ergänzt.
Am 12.05.1943 musste Hermann Meyer gemeinsam mit seinen Eltern und seiner Schwester in den von den Japanern eingerichteten Ghetto-Bezirk Hongkew in Schanghai umziehen. Mit Hilfe eines Passierscheines konnte er, zumindest zwischen Juni und August 1945, die Ghettogrenze passieren. Der japan. Vordruck des Passierscheins weist verschiedene Stempel auf (davon beziehen sich 8 Stempel auf Gültigkeitstage zwischen dem 25.06.1945 und dem 31.08.1945) und ist außerdem mit einem Passfoto versehen. Unten rechts ist vermerkt, dass der Passierschein während 8 Uhr vormittags und 8 Uhr abends gilt.

Dargestellt/erwähnt:
Hermann Meyer (3.4.1922 - 24.11.2010)
Schlagwort Inhalt/Geographie:
Ghetto Schanghai
Schlagwort Kontext:
Dauerausstellung JMB: 12.3 Nationalsozialismus - Auswanderung; Lebensverhältnisse in Exil und Emigration
Schlagwort Objektart:
Passierschein
Dokument:
Findbuch: Konvolut_177_Sammlung Familie Meyer / Gumpel-Fürst

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