Postmitteilung: Abschiedsbrief (Abschrift) von Ilse Simonson (1890-1944) vor ihrer DeportationBild vergrößernDieses Bild ist möglicherweise urheberrechtlich geschützt und darf nur mit ausdrücklicher Genehmigung verwendet werden.
Inv.-Nr.:
2012/131/57
Sammlungsbereich:
Archiv
Gattung:
Postmitteilung

Abschiedsbrief (Abschrift) von Ilse Simonson (1890-1944) vor ihrer Deportation

Papier

Berlin 27.2.1943

Höhe:
14.7 cm
Breite:
20.7 cm

Abschiedsbrief von Ilse Simonson geb. Schreiber: an die ehemalige Haushälterin Berta [Unbekannt], betr. Verhaftung ihres Ehemannes Siegfried Simonsohn bei der "Fabrik-Aktion" und Instruktionen für die Zeit der Abwesenheit, Abschrift, handschriftlich, 2 Seiten, Berlin, 27.02.1943.
Ilse Simonsons Ehemann Siegfried musste in Berlin Zwangsarbeit leisten. Im Rahmen der "Fabrik-Aktion" wurde er am 27. Februar 1943 verhaftet. Ilse Schreiber meldete sich daraufhin ebenfalls, da sie nicht von ihrem Ehemann getrennt werden wollte. Gemeinsam wurden sie am 17. März 1943 von Berlin nach Theresienstadt deportiert. Am 6. Oktober 1944 wurden sie von Theresienstadt nach Auschwitz deportiert und dort ermordet. Der im Brief erwähnte Sohn Alfred war nach Großbritannien emigriert.

Dargestellt/erwähnt:
Alfred G. Simms (14.6.1921 - 30.11.2012), Ilse Simonson (28.8.1890 - 6.10.1944), Siegfried Simonson (6.7.1880 - 6.10.1944), Hans Schreiber (9.11.1895 - 3.11.1983), Hedwig Collin
Schlagwort Inhalt/Geographie:
Abschied; Eltern-Kind-Beziehung; Berlin
Schlagwort Kontext:
JMB-Thema: Abschiedsbriefe und letzte Lebenszeichen; Theresienstadt (Konzentrationslager); Fabrik-Aktion; Deportation
Schlagwort Objektart:
Brief

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