dreidim. Gegenstand des weltlichen Gebrauchs: Schmuckstück aus dem Besitz der Homberger Familie CoppelBild vergrößernDieses Bild ist möglicherweise urheberrechtlich geschützt und darf nur mit ausdrücklicher Genehmigung verwendet werden.
Inv.-Nr.:
2013/1/2/001
Sammlungsbereich:
Alltagskultur
Gattung:
dreidim. Gegenstand des weltlichen Gebrauchs

Schmuckstück aus dem Besitz der Homberger Familie Coppel

Metall, Rotgold montiert, Diamant mit Rosenschliff

Deutschland 1850 bis 1900

Höhe:
0.8 cm
Durchmesser:
2.8 cm

Runder, filigraner Anhänger aus messingfarbenem Metall; Durchbrucharbeit; mittig mit einem Schmuckstein besetzt. Im Kreisrund des Anhängers befindet sich ein Stern, auf dem ein zweiter Stern mit kleineren Maßen gesetzt ist, in dessen Mitte sich der geschliffene Schmuckstein befindet. Auf der Rückseite befindet sich eine Öse zur Aufhängung an einer Kette.
Die Schneidermeisterin Johanna Schwarz (1904-1996) erhielt das Schmuckstück - ursprünglich war es eine Brosche - von der Familie Coppel als Bezahlung für Näharbeiten an Mänteln, die Mitglieder der Familie bei ihrer Deportation im Winter 1941 getragen haben. Paul Coppel (1889-1941) und seine Frau Henriette (1887-1941) lebten in Homberg am Niederrhein, sein Bruder Julius (1880-1941) und dessen Frau Gudula Coppel (1894-1941) in Moers. Alle vier wurden aus Düsseldorf im Dezember 1941 nach Riga deportiert und sind dort umgekommen.

Dargestellt/erwähnt:
Johanna Schwarz, Coppel Familie
Schlagwort Inhalt/Geographie:
Hexagramm; Duisburg
Schlagwort Kontext:
Dauerausstellung JMB: 0.3 Achse des Holocaust; wirtschaftliche Vernichtung; soziale Beziehung; Gedenken; Dienstleistung; Deportation
Schlagwort Objektart:
Schmuck

Schreiben Sie uns: