Postmitteilung: Brief von Emil Gerson (1867-1952) an seine Nichte Margarethe Paderstein (1896-1990) Bild vergrößernDieses Bild ist möglicherweise urheberrechtlich geschützt und darf nur mit ausdrücklicher Genehmigung verwendet werden.
Inv.-Nr.:
2008/275/75
Sammlungsbereich:
Archiv
Gattung:
Postmitteilung

Emil Gerson (2.4.1867 - 1952)

Brief von Emil Gerson (1867-1952) an seine Nichte Margarethe Paderstein (1896-1990)

Papier, Tinte

Berlin-Charlottenburg 23.5.1933

Höhe:
29 cm
Breite:
22.5 cm

Brief von Emil Gerson, handschriftlich auf privatem Kopfbogen, 2 Seiten, Berlin-Charlottenburg, 23.05.1933.
Emil Gerson schreibt in seinem Brief über die Geschichte der Vorfahren, die aus Soest stammen. Auf der zweiten Seite geht er auf die aktuelle Situation ein: Sein Sohn Heinrich, der Rechtsanwalt ist, "bricht seine Praxis gezwungenermaßen ab". Durch das "Gesetz über die Zulassung zur Rechtsanwaltschaft" kann er seinen Beruf nicht mehr ausüben und wird wenig später über Paris nach London emigrieren. Gerson hat auch von seiner Tochter Anne Marie und ihrem Ehemann Leo Grebler, der als Korrespondent für die Frankfurter Zeitung arbeitet, keine guten Nachrichten. Sie sehen dem "neuen Pressegesetz" sorgenvoll entgegen.

Siehe auch:
http://www.jmberlin.de/1933/de/05_23_brief-von-emil-gerson-an-seine-nichte-margarethe-paderstein.php, http://www.jmberlin.de/1933/de/05_23_brief-von-emil-gerson-an-seine-nichte-margarethe-paderstein.php
Dargestellt/erwähnt:
Leo Grebler, Anne Marie Grebler, Heinrich Gerson, Israel Gerson, Minna Gerson, Manufacturwarenhaus Gebr. Gerson, Margarethe Paderstein (8.9.1896 - 29.8.1990)
Schlagwort Inhalt/Geographie:
Befreiungskriege (1813-1815); Lebensbedingungen; Hamm (Nordrhein-Westfalen); Genealogie; Familiengeschichte; Berlin-Charlottenburg (Ortsteil); Ausgrenzung; antijüdische Gesetzgebung
Schlagwort Kontext:
Familienbeziehung
Schlagwort Objektart:
Brief

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