Urkunde: Testament des Kaufmannes Bernhard Mendelssohn (1843-1885)Bild vergrößernDieses Bild ist möglicherweise urheberrechtlich geschützt und darf nur mit ausdrücklicher Genehmigung verwendet werden.
Inv.-Nr.:
DOK 86/2/6
Sammlungsbereich:
Archiv
Gattung:
Urkunde

Testament des Kaufmannes Bernhard Mendelssohn (1843-1885)

Papier, Tinte, Kopierstift

Posen 1876

Höhe:
21.4 cm
Breite:
13.5 cm

Sondermaß: aufgeschlagen

Notariatsurkunde, handschriftlich, Ausfertigung.
In seinem Testament hinterlässt Bernhard Mendelssohn seiner Ehefrau und den fünf Kindern sein gesamtes Vermögen. Ausdrücklich beruft er seine Frau zum Vormund der Kinder und untersagt die Bestellung eines Pflegevormundes. Dieser Fall soll nur bei Eingehen einer zweiten Ehe eintreten.
Für seine Heimatgemeinde in Pakosch setzt Mendelssohn ein Legat von 100 Mark aus und für die Armen der Stadt Posen 50 Mark. Dem jüdischen Kranken- und Beerdigungsverein der Stadt Posen, dessen Mitglied Mendelssohn war, setzt er ebenfalls einen Betrag von 100 Mark aus.

Dargestellt/erwähnt:
Julie Mendelssohn (5.8.1848 - 28.1.1918), Bernhard Mendelssohn (27.5.1843 - 16.10.1885)
Schlagwort Inhalt/Geographie:
Zedaka; Vormundschaft; Poznań; Erbrecht; Chewra Kaddischa
Schlagwort Kontext:
Kaufmann
Schlagwort Objektart:
Testament

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