Urkunde: Eidesstattliche Erklärung für Martin Wald (1901-1986)Bild vergrößernDieses Bild ist möglicherweise urheberrechtlich geschützt und darf nur mit ausdrücklicher Genehmigung verwendet werden.
Inv.-Nr.:
1999/222/16
Sammlungsbereich:
Archiv
Gattung:
Urkunde

Eidesstattliche Erklärung für Martin Wald (1901-1986)

Papier

Goslar 14.11.1949

Höhe:
14.8 cm
Breite:
20.8 cm

Ein Blatt, maschinenschriftlich, formlos, beglaubigt.
Martin Wald wurde während der Polenaktion im Oktober 1938 nach Polen abgeschoben. Er ging einige Wochen später nach Belgien und konnte dort bis 1940 bleiben. Nachdem Belgien von deutschen Truppen eingenommen wurde, kam Martin Wald nach Saint-Cyprien von wo aus er schließlich nach Wendefurth/Harz ins Zwangsarbeiterlager geschickt wurde. Die Zwangsarbeiter wurden zum Bau der Rappbodetalsperre eingesetzt. In den letzten Kriegswochen wurden die jüdischen Zwangsarbeiter nach Theresienstadt deportiert - von Februar 1945 bis zur Befreiung am 8. Mai 1945. Über den Aufenthalt in Wendefurth und Theresienstadt gibt hier der Mithäftling Charley Jacob eine eidesstattliche Versicherung ab.

Dargestellt/erwähnt:
Zwangsarbeiterlager Wendefurth/Harz, Charley Jacob (3.8.1890 - 10.11.1970), Martin (Meyer) Wald (6.7.1901 - 12.4.1986)
Schlagwort Inhalt/Geographie:
Goslar; Zwangsarbeit; Arbeitslager Wendefurth; Theresienstadt (Konzentrationslager); Deportation
Schlagwort Kontext:
Nachkriegszeit
Schlagwort Objektart:
eidesstattliche Versicherung

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