Urkunde: Bescheinigung der Synagogen-Gemeinde zu Magdeburg für Martin Wald (1901-1986)Bild vergrößernDieses Bild ist möglicherweise urheberrechtlich geschützt und darf nur mit ausdrücklicher Genehmigung verwendet werden.
Inv.-Nr.:
1999/222/18
Sammlungsbereich:
Archiv
Gattung:
Urkunde

Bescheinigung der Synagogen-Gemeinde zu Magdeburg für Martin Wald (1901-1986)

Papier, Kopierstift, Stempelfarbe

Magdeburg 23.11.1949

Höhe:
29.7 cm
Breite:
21.1 cm

Briefkopf, maschinenschriftlich.
Die Synagogen-Gemeinde zu Magdeburg bestätigt Martin Wald, dass er während der Verfolgungszeit deportiert und zur Zwangsarbeit eingesetzt wurde.
Wald wurde während der Polenaktion im Oktober 1938 nach Polen abgeschoben. Er ging einige Wochen später nach Belgien und konnte dort bis 1940 bleiben. Nachdem Belgien von deutschen Truppen eingenommen wurde, kam Martin Wald nach Saint-Cyprien von wo aus er schließlich nach Wendefurth/Harz ins Arbeitslager geschickt wurde. Die Zwangsarbeiter wurden zum Bau der Rappbodetalsperre eingesetzt. In den letzten Kriegswochen wurden die jüdischen Zwangsarbeiter nach Theresienstadt deportiert - von Februar 1945 bis zur Befreiung am 8. Mai 1945.
Martin Wald entsprach mit dieser Verfolgungsbiografie den Richtlinien und wurde als Opfer des Faschismus eingestuft.

Dargestellt/erwähnt:
Jüdische Gemeinde Magdeburg, Martin (Meyer) Wald (6.7.1901 - 12.4.1986)
Schlagwort Inhalt/Geographie:
Verfolgter (Nationalsozialismus); Mitgliedschaft; Zwangsarbeit; Magen David; Magdeburg; jüdische Gemeinde; Deutsche Demokratische Republik; Deportation
Schlagwort Kontext:
Wiedergutmachung; Nachkriegszeit
Schlagwort Objektart:
Bescheinigung

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