Postmitteilung: Bescheid vom Börsenvorstand zu Berlin für Adolf Wolffsky (1898-1975), betr. Ablehnung auf Wiederzulassung zur WertpapierbörseBild vergrößernDieses Bild ist möglicherweise urheberrechtlich geschützt und darf nur mit ausdrücklicher Genehmigung verwendet werden.
Inv.-Nr.:
2014/48/15
Sammlungsbereich:
Archiv
Gattung:
Postmitteilung

Börsenvorstand zu Berlin

Bescheid vom Börsenvorstand zu Berlin für Adolf Wolffsky (1898-1975), betr. Ablehnung auf Wiederzulassung zur Wertpapierbörse

Papier

Berlin 29.9.1933

Höhe:
29.5 cm
Breite:
21 cm

Bescheid: Börsenvorstand zu Berlin, betr. Ablehnung auf Wiederzulassung zur Wertpapierbörse, Vd., masch., Berlin, 29.09.1933.
Vom September 1924 bis September 1933 arbeitete Adolf Wolffsky als Makler an der Berliner Börse.
Im September 1933 wurde Wolffsky vom Börsenvorstand zu Berlin der weitere Besuch der Börse verboten. Gleichzeitig schloss die Maklergemeinschaft e. V. ihn aus ihrer Vereinigung aus. Wolffsky versuchte das Berufsverbot abzuwenden, indem er beim Börsenvorstand einen Antrag auf Wiederzulassung stellte. Dabei verwies er auf seinen Kriegsdienst an der Front und die erlittene Kriegsverletzung. Doch der Staatskommissar bei der Berliner Börse wies seinen Einspruch am 3. November 1933 ab. Auch seine Eingabe an den Reichswirtschaftsminister vom 15. Dezember 1933 wurde negativ beschieden. Damit stand Wolffsky beruflich vor dem Aus.

Dargestellt/erwähnt:
Adolf Wolffsky (16.10.1898 - 16.7.1975)
Schlagwort Inhalt/Geographie:
Wertpapierbörse; Berufsverbot; Berlin
Schlagwort Kontext:
wirtschaftliche Vernichtung; NS-Gesetz; Maklergewerbe; Berufsleben; Ausgrenzung; Antisemitismus
Schlagwort Objektart:
Bescheid
Gehört zu:
Sammeldatensatz: Sammlung Adolf Wolffsky

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