dreidim. Gegenstand des religiösen Gebrauchs: Die Heppner - Mazza aus dem Jahre 1938Bild vergrößernDieses Bild ist möglicherweise urheberrechtlich geschützt und darf nur mit ausdrücklicher Genehmigung verwendet werden.
Inv.-Nr.:
2000/59/1
Sammlungsbereich:
Judaica/Angewandte Kunst
Gattung:
dreidim. Gegenstand des religiösen Gebrauchs

Mazzothfabrik Marcus Heppner

Die Heppner - Mazza aus dem Jahre 1938

Breslau 1938

Höhe:
14.5 cm
Breite:
16.8 cm
Tiefe:
13.5 cm
Durchmesser:
10 cm

Mazza: ca. 10 cm; Durchmesser Acrylbehälter: 14,5 x 16,8 x 13,5 cm

Die runde Mazza, mit ca. 10 cm Durchmesser, wurde 1938 von der Mazzotfabrik Marcus Heppner in Breslau hergestellt. Zusammen mit der Original-Verpackung aus Zellophan wurde sie dem Jüdischen Museum Berlin im Dezember 1999 von Ernest G. Heppner geschenkt. Sein Vater Isidor hatte, als er seine Mazzafabrik zum letzten Male schloss, ein Paket mit fünf kleinen Mazzot mitgenommen. Zwei davon übergab er Ernests Bruder Heinz, der 1939 nach England emigrierte. Lange nach Kriegsende überließ dieser eine seiner zwei Mazzot Ernest, der sie "als Andenken an das Leben in Deutschland" in einem Schutzbehälter aus Acryl aufbewahrte, so dass sie bis heute erhalten geblieben ist. Es handelt sich also wahrscheinlich um die letzte noch erhaltene Mazza, die vor dem Zweiten Weltkrieg in Deutschland produziert wurde.

Literatur- und Abbildungsnachweis:
Friedlander, Michal; Kugelmann, Cilly (Hgg.): Koscher & Co. Über Essen und Religion, Kat. Stiftung Jüdisches Museum Berlin, Berlin: Nicolai-Verlag 2009, S. 59 (Abb.).
Schlagwort Inhalt/Geographie:
Lebensmittelindustrie; Wrocław
Schlagwort Kontext:
Emigration nach Großbritannien; Pessach; Novemberpogrom; Gedenken; Unternehmensgeschichte
Schlagwort Objektart:
Mazze

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