Gemälde: Porträt Johanna Gumbinner (1791-1876)Bild vergrößernDieses Bild ist möglicherweise urheberrechtlich geschützt und darf nur mit ausdrücklicher Genehmigung verwendet werden.
Inv.-Nr.:
2015/760/0
Sammlungsbereich:
Kunst
Gattung:
Gemälde

Porträt Johanna Gumbinner (1791-1876)

Öl auf Leinwand

Deutschland ca. 1860 bis 1876

Höhe:
96 cm
Breite:
78.5 cm
Signatur:
u.l.: "Carl [...]"

Das Ölgemälde, Teil eines Gemäldepaares, zeigt Johanna Gumbiner (1791-1876), auch Hendel genannt, als Kniestück im Dreiviertelprofil nach rechts. Die Porträtierte sitzt frontal in einem Stuhl, die Arme auf der Lehne ruhend, den Blick leicht am Betrachter vorbeigerichtet. In der rechten Hand hält sie ihre Brille, in der linken eine zusammengefaltete Zeitung. Johanna Gumbiner trägt ein rotes Kleid mit schwarzem Kragen und weißen Spitzenmanschetten. An ihrem Hals hängt eine goldene Taschenuhr, die im roten Gürtel des Kleides festgesteckt ist. Auf dem Kopf trägt die Porträtierte eine weiße Rüschenhaube, die sie mit einer weißen Schleife um den Hals festgebunden hat. Im Hintergrund ist das Interieur angedeutet. Auf dem angeschnitten dargestellten Tisch liegen Strickzeug, ein Buch, eine kleine rechteckige Schachtel und Papiere.
Johanna (Hendel) Levy (1791-1876), deren Urgroßmutter die älteste Schwester des Hoffaktors Daniel Itzigs (1723-1799) war, heiratete 1811Julius Moses Gumbinner (1780-1857) aus Flatow (Westpreußen, heute Zlotow in Polen), der eine Baumwollfabrik in der Stralauer Straße in Berlin besaß. Das Pendant zu diesem Gemälde zeigt ihn im Dreiviertelprofil nach links.

Dargestellt/erwähnt:
Johanna Gumbinner (2.3.1791 - 12.2.1876)
Schlagwort Inhalt/Geographie:
Kleidung; Haube; Frau; Deutschland; alter Mensch
Schlagwort Kontext:
Ehepaar
Schlagwort Objektart:
Gemälde
Gehört zu:
Porträt Julius Moses Gumbinner (1780-1857)

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