Postmitteilung: Brief von Rosel Haas (1920-1941) an Johanna Bachenheimer (1920-2014) Bild vergrößernDieses Bild ist möglicherweise urheberrechtlich geschützt und darf nur mit ausdrücklicher Genehmigung verwendet werden.
Inv.-Nr.:
2016/5/32
Sammlungsbereich:
Archiv
Gattung:
Postmitteilung

Rosel Haas (15.9.1920 - 20.10.1941)

Brief von Rosel Haas (1920-1941) an Johanna Bachenheimer (1920-2014)

Papier, Tinte

Frankfurt/Main 23.3.1939

Höhe:
32.5 cm
Breite:
20.5 cm

Brief, handschriftlich, zwei Blätter, von Rosel Haas an ihre Freundin Johanna Bachenheimer. Rosel Haas klagt darüber, dass die Freundin ihr nicht schreibt. Sie beschreibt die Verhältnisse in Berlin: das Novemberpogrom, die starken Einschränkungen des Alltagslebens durch die Verbote gegen Juden und ihre Bemühungen um die Ausreise. Trotz Bürgschaften kann die Familie wegen der hohen Wartenummer (Quotennummer nicht ausreisen. Sie schriebt auch über Lore Sundheimer (in USA) und den Freund Heinz Bär (in Schanghai).

Dargestellt/erwähnt:
Lore Sundheimer, Johanna Altner (17.9.1920 - 27.11.2014), Heinz Bär (geb. 13.9.1913)
Schlagwort Inhalt/Geographie:
Emigration nach Schanghai; Vorbereitung zur Emigration; Emigration in die USA; Novemberpogrom; Lebensbedingungen; Freundschaft; Frankfurt am Main; Einwanderungspolitik; antijüdische Gesetzgebung; Affidavit
Schlagwort Kontext:
JMB-Thema: Gescheiterte Emigrationsbemühungen
Schlagwort Objektart:
Brief

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