Urkunde: Heimatschein für Eduard Bernstein (1859-1932)Bild vergrößernDieses Bild ist möglicherweise urheberrechtlich geschützt und darf nur mit ausdrücklicher Genehmigung verwendet werden.
Inv.-Nr.:
2006/29/2
Sammlungsbereich:
Archiv
Gattung:
Urkunde

Königliches Polizeipräsidium Berlin

Heimatschein für Eduard Bernstein (1859-1932)

Papier, Tinte

Berlin 22.11.1892

Höhe:
33 cm
Breite:
21 cm

geschlossen

Heimatschein für Eduard Bernstein, Königliches Polizeipräsidium Berlin, Vordruck, handschriftlich ausgefüllt. Das Dokument galt »zum Zwecke des Aufenthalts im Auslande«.
Bernstein, der aufgrund der Sozialistengesetze ins Ausland emigriert war, lebte zu dieser Zeit im Exil in London. Er bekam den Staatsangehörigkeitsausweis "zum Zwecke des Aufenthalts im Auslande" ausgestellt. Erst 1901 nach der Aufhebung eines Haftbefehls kehrte er nach Berlin zurück.
In London stand er in enger Verbindung mit Friedrich Engels. Im Exil verfasste er zusammen mit seinem Parteigenossen Karl Kautsky ein neues Parteiprogramm für die Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD).

Dargestellt/erwähnt:
Eduard Bernstein (16.1.1850 - 18.12.1932)
Schlagwort Inhalt/Geographie:
Berlin
Schlagwort Kontext:
Heimatrecht; Emigration nach Großbritannien; Verfolgung; Staatsangehörigkeit; Sozialismus; Politiker; Exil
Schlagwort Objektart:
Staatsangehörigkeitsurkunde
Gehört zu:
Sammeldatensatz: Sammlung Eduard Bernstein

Schreiben Sie uns: