Mappe "Bilder aus dem altjüdischen Familienleben"
Moritz Daniel Oppenheim geb. Hanau 1800 gest. Frankfurt/Main 1882
GDR 81/98/1/1-13
Lichtdruck, auf Karton montiert
Frankfurt/Main: Verlag Heinrich Keller nach Gemälden von 1860-1873, Mappe ca. 1882
Bendt, Vera: Judaica-Katalog, Kat. Berlin-Museum / Abteilung Jüdisches Museum, Berlin: Jüdisches Museum 1989, S. 59-61 (Nr. III.14, S. 29).
Dröse, Ruth [u.a.]: Der Zyklus "Bilder aus dem altjüdischen Familienleben" und sein Maler Moritz Oppenheim, Hanau: CoCon-Verlag 1996.
Oppenheim, Alfred (Hg.): Moritz Oppenheim. Erinnerungen, Frankfurt/Main: Frankfurter Verlags-Anstalt 1924.
Ankauf aus Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin
- Schabbat-Ruhe auf der Gasse. Aus der Mappe "Bilder aus dem altjüdischen Familienleben";
- Bar Mizwa-Vortrag. Aus der Mappe "Bilder aus dem altjüdischen Familienleben";
- Der Segen des Rabbi. Aus der Mappe "Bilder aus dem altjüdischen Familienleben";
- Freitag Abend. Aus der Mappe "Bilder aus dem altjüdischen Familienleben";
- Die Trauung. Aus der Mappe "Bilder aus dem altjüdischen Familienleben";
- Der Oster-Abend. Aus der Mappe "Bilder aus dem altjüdischen Familienleben";
- Das Laubhütten-Fest. Aus der Mappe "Bilder aus dem altjüdischen Familienleben";
- Mappeneinband zur Mappe "Bilder aus dem altjüdischen Familienleben";
- Schabbat-Anfang. Aus der Mappe "Bilder aus dem altjüdischen Familienleben";
- Schabbat-Ausgang. Aus der Mappe "Bilder aus dem altjüdischen Familienleben";
- Vorabend des Versöhnungstages. Aus der Mappe "Bilder aus dem altjüdischen Familienleben"
In den 1850er Jahren begann der bekannte Porträt- und Historienmaler Moritz Daniel Oppenheim an der Serie "Aus dem altjüdischen Familienleben" zu arbeiten. Die Szenen sind nach Hanau oder Frankfurt/Main verlegt.
Der Frankfurter Verleger Heinrich Keller beauftragte ihn um 1866 , sechs seiner farbigen Ölgemälde mit jüdischen Motiven als "Grisaillen" neu zu malen, damit sie nach dem damaligen Stand der Drucktechnik als Schwarzweiß-Bilder vervielfältigt werden konnten. Oppenheim erweiterte den Zyklus bis zu seinem Tod im Jahr 1882 auf 20 Bilder, die in immer wieder neuen Auflagen erschienen. Die ersten sechs Fotografien wurden 1866, die nächsten sechs 1868 (gesamt 12), weitere zwei 1869 (gesamt 14) und weitere vier 1874 (gesamt 18) veröffentlicht. Eine Gesamtausgabe aller 20 Bilder erschien 1881, und vorliegende Luxusausgabe, versehen mit einem Text des Rabbiners Stein, nach Oppenheims Tod 1882. Die Grisaille-Bilder verblieben im Besitz des Verlegers Heinrich Keller, dem Auftraggeber, bis zur Jahrhundertwende. Sie wurden dann von der Familie Cramer aus Frankfurt/Main erworben und gingen mit in die Emigration nach England. Nach Katalog gehören sie zur Sammlung Oscar Gruss, New York, erworben 1945.
Der Frankfurter Verleger Heinrich Keller beauftragte ihn um 1866 , sechs seiner farbigen Ölgemälde mit jüdischen Motiven als "Grisaillen" neu zu malen, damit sie nach dem damaligen Stand der Drucktechnik als Schwarzweiß-Bilder vervielfältigt werden konnten. Oppenheim erweiterte den Zyklus bis zu seinem Tod im Jahr 1882 auf 20 Bilder, die in immer wieder neuen Auflagen erschienen. Die ersten sechs Fotografien wurden 1866, die nächsten sechs 1868 (gesamt 12), weitere zwei 1869 (gesamt 14) und weitere vier 1874 (gesamt 18) veröffentlicht. Eine Gesamtausgabe aller 20 Bilder erschien 1881, und vorliegende Luxusausgabe, versehen mit einem Text des Rabbiners Stein, nach Oppenheims Tod 1882. Die Grisaille-Bilder verblieben im Besitz des Verlegers Heinrich Keller, dem Auftraggeber, bis zur Jahrhundertwende. Sie wurden dann von der Familie Cramer aus Frankfurt/Main erworben und gingen mit in die Emigration nach England. Nach Katalog gehören sie zur Sammlung Oscar Gruss, New York, erworben 1945.
Wissen Sie mehr zu diesem Objekt?
Haben Sie vielleicht einen Fehler gefunden?
Schreiben Sie uns: