Willy Haas (1891-1973) Aus der Serie/Mappe: Deutsche Juden heute
Leonard Freed geb. Brooklyn, NY 23.10.1929 gest. Garrison, NY 30.11.2006
2008/305/22
Fotografie auf Silbergelatine-Barytpapier, Rückseite: Stempel, Bleistift, Filzstift, Kugelschreiber, Papier
Hamburg 1961
25,45 × 35,2 cm
hs. u. r. auf Rücks. (Bleistift): Leonard Freed
Atelieraufkleber:
Leonard Freed (Maschinenschrift) / 1961 (Bleistift) / W Germany / Willy Haas, he is Journalist, Writer, / born 1891, now living in Hamburg. / photo from the book: Leonard Freed / "Deutsche Juden heute" (German Jews today) (Maschinenschrift) / 0 274-9 (Maschinenschrift und mit Filzstift durchgestrichen) / 61-2-145-9 (Filzstift und "145" mit Kugelschreiber durchgestrichen) / 128- (Kugelschreiber) / FRL 61002W00145/09 (Bleistift und "145" mit Filzstift durchgestrichen) / 128 (Filzstift)
Schmaler Aufkleber über dem Atelieraufkleber:
FORMER WEST GERMANY (Maschinenschrift)
Oberer Bildrand:
W. Germany / Jews (Bleistift, eingerahmt und "Jews" durchgestrichen) / E8 (Filzstift)
Unterer Bildrand:
Leonard Freed / 1961 GERMANY (HAMBURG) / 1961 GERMANY BOOK: "DEUTSCHE JUDEN HEUTE"
UNIQUE / 61-2-128-9 (Bleistift) / © Leonard Freed-Magnum / VINTAGE PRINT / © Leonard Freed-Magnum (Stempel)
Freed, Leonard: Deutsche Juden heute, München: Rütten & Loening Verlag 1965, S. 77.
S/W-Fotografie, Querformat. Fotopapier: Agfa
Ein älterer Herr sitzt in einem Arbeitszimmer in dem Unmengen von Büchern zu sehen sind. Er sitzt in einem Stuhl hat sich nach hinten gelehnt, schaut leicht nach oben und hält seine Arme angewinkelt und seine Hände offen zu beiden Seiten. Von links scheint Sonne in den Raum und auf ihn.
Text aus der Publikation ,Deutsche Juden heute', S. 77:
"Willy Haas, Journalist und Schriftsteller, wurde am 7.6.1891 in Prag geboren. Dort gründete er seine erste literarische Zeitschrift "Die Herderblätter", in der einige der frühesten Arbeiten von Franz Kafka, Franz Werfel, Max Brod und Robert Walser erschienen. Im Jahr 1914 wurde er Lektor beim Kurt Wolff Verlag in Leipzig. Während des ersten Weltkrieges diente er als österreich-ungarischer k. u. k. Offizier. Nach dem Krieg ging er nach Berlin. Er war Filmkritiker, Theaterrezensent und Drehbuchautor. Von 1925 bis 1933 gab er die "Literarische Welt" heraus, die er 1933 verkaufen musste. Danach emigrierte er nach Prag, das er nach dem Einmarsch der deutschen Truppen 1939 wieder verlassen mußte. Er wanderte nach Indien aus und arbeitete dort für die indische Filmindustrie. 1947 kehrte er nach Europa zurück und trat als Kritiker und Essayist in die Tageszeitung "Die Welt" ein."
Das Motiv in der Publikation entspricht dem Motiv auf dem Kontaktbogen, der Print ist auf der linken Bildseite etwas beschnitten.
Ein älterer Herr sitzt in einem Arbeitszimmer in dem Unmengen von Büchern zu sehen sind. Er sitzt in einem Stuhl hat sich nach hinten gelehnt, schaut leicht nach oben und hält seine Arme angewinkelt und seine Hände offen zu beiden Seiten. Von links scheint Sonne in den Raum und auf ihn.
Text aus der Publikation ,Deutsche Juden heute', S. 77:
"Willy Haas, Journalist und Schriftsteller, wurde am 7.6.1891 in Prag geboren. Dort gründete er seine erste literarische Zeitschrift "Die Herderblätter", in der einige der frühesten Arbeiten von Franz Kafka, Franz Werfel, Max Brod und Robert Walser erschienen. Im Jahr 1914 wurde er Lektor beim Kurt Wolff Verlag in Leipzig. Während des ersten Weltkrieges diente er als österreich-ungarischer k. u. k. Offizier. Nach dem Krieg ging er nach Berlin. Er war Filmkritiker, Theaterrezensent und Drehbuchautor. Von 1925 bis 1933 gab er die "Literarische Welt" heraus, die er 1933 verkaufen musste. Danach emigrierte er nach Prag, das er nach dem Einmarsch der deutschen Truppen 1939 wieder verlassen mußte. Er wanderte nach Indien aus und arbeitete dort für die indische Filmindustrie. 1947 kehrte er nach Europa zurück und trat als Kritiker und Essayist in die Tageszeitung "Die Welt" ein."
Das Motiv in der Publikation entspricht dem Motiv auf dem Kontaktbogen, der Print ist auf der linken Bildseite etwas beschnitten.
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