Fotocollage und Spruch des Erziehers Heinz Frank (1905-?) an Walter Frankenstein (1924-2025) zu Chanukka
2008/311/10/001
Fotografieauf Karton montiert
Berlin-Prenzlauer Berg Chanukka 1936 - 1938
Sondermaße: 29,6 × 23,2 cm
Schenkung von Leonie und Walter Frankenstein
Einlegeseite mit Fotografien (s/w) und einem handschriftlichen Zettel auf S. 11 eines Fotoalbums.
Unten links auf der Seite (hs. mit Bleistift): "11".
Auf der Seite befindet sich eine Vielzahl von jungen und Männern, die aus Schwarzweißfotografien ausgeschnitten wurden. Sie sind zum Teil als Gruppen, aber auch einzeln angeordnet. Dargestellt sind sie sie beim Spiel, beim Sport, beim Gesang und beim Gebet.
Der Zettel ist links mittig aufgeklebt. Darauf steht handschriftlich mit schwarzer Tinte geschrieben: "Ruft man ihn "Frankenstein", dann reagiert er nicht. / "Schau, schau!" sagt man "welch ungezogner Wicht!" / Doch er sagt milde: "Kunze nennt man mich!" / Das gilt für alle, folglich auch für dich!"
Dieser Satz wurde vom Erzieher Heinz Frank gedichtet, der für jeden Jungen im Auerbach'schen Waisenhaus zu Chanukka einen solchen Spruch verfasste.
Erinnerungen von Walter Frankenstein:
"Der echte Kunze, das war ein Rowdy am Schönhauser Tor. Und wir hatten einen Hausmeister, von dem hab ich kein Bild, der hieß Frankenstein. Und den hatten sie, weil er ein bisschen grob war, haben sie ihm den Spitznamen Kunze gegeben. Und dann kam ich und hieß Frankenstein und da war ich Kunze 2, das war sebstverständlich. Es gab keinen anderen Grund als diesen, dass ich auch Frankenstein hieß." (Interview Walter Frankenstein 7.11.2008)
Unten links auf der Seite (hs. mit Bleistift): "11".
Auf der Seite befindet sich eine Vielzahl von jungen und Männern, die aus Schwarzweißfotografien ausgeschnitten wurden. Sie sind zum Teil als Gruppen, aber auch einzeln angeordnet. Dargestellt sind sie sie beim Spiel, beim Sport, beim Gesang und beim Gebet.
Der Zettel ist links mittig aufgeklebt. Darauf steht handschriftlich mit schwarzer Tinte geschrieben: "Ruft man ihn "Frankenstein", dann reagiert er nicht. / "Schau, schau!" sagt man "welch ungezogner Wicht!" / Doch er sagt milde: "Kunze nennt man mich!" / Das gilt für alle, folglich auch für dich!"
Dieser Satz wurde vom Erzieher Heinz Frank gedichtet, der für jeden Jungen im Auerbach'schen Waisenhaus zu Chanukka einen solchen Spruch verfasste.
Erinnerungen von Walter Frankenstein:
"Der echte Kunze, das war ein Rowdy am Schönhauser Tor. Und wir hatten einen Hausmeister, von dem hab ich kein Bild, der hieß Frankenstein. Und den hatten sie, weil er ein bisschen grob war, haben sie ihm den Spitznamen Kunze gegeben. Und dann kam ich und hieß Frankenstein und da war ich Kunze 2, das war sebstverständlich. Es gab keinen anderen Grund als diesen, dass ich auch Frankenstein hieß." (Interview Walter Frankenstein 7.11.2008)
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