Sammeldatensatz: Sammlung Familien Blumenthal, Salomon und Hirschfeld

2009/110/0
Seehausen/Altmark, Berlin, Havanna/Kuba 1900 - 1940
Schenkung von Gretel Verhoek
Das Konvolut gelangte 2000 und 2009 als private Schenkung in das Museum. nach Angaben der Schenkerin sei die Geldbörse vom Lastkraftwagen, der Walter und Elisabeth Blumenthal aus ihrer Wohnung in der Wielandstraße 17 in Berlin-Charlottenburg abholte, geworfen und von ihrer Schwiegermutter aufgehoben und aufbewahrt worden. Walter und Elisabeth Blumenthal wurden nach Theresienstadt deportiert und in Treblinka ermordet. Ihr Sohn Hans Blumenthal (geb. 02. 10. 1901), bis 1933 Richter auf Zeit am Landgericht und nach seiner Entlassung Mitarbeiter im Textilgeschäft seines Vaters, konnte 1938 zunächst nach Italien und 1941 über Kuba in die USA emigrieren. Sein weiteres Schicksal ist unbekannt. Nachkommen konnten bisher nicht gefunden werden. Stand: Januar 2026, Recherchen EWBewertung: NS-verfolgungsbedingt entzogen - jaStatus: Erb*innen unbekannt, Recherchen ruhend Bis 17.08.1942: Walter Blumenthal (16.05.1867 – 1942, Treblinka) und Elisabeth Blumenthal (31.07.1875 – 1942, Treblinka), Wielandstraße 17, Berlin17.08.1942–2000/2009: Privatbesitz, Berlin; nach Angaben der Schenkerin vom Lastkraftwagen, der das Ehepaar Blumenthal zur Deportation abholte, geworfen und von ihrer Schwiegermutter aufgehoben und aufbewahrt wordenAb 2000/2009: Stiftung Jüdisches Museum Berlin, Schenkung Quellen:Micaela Haas: Walter Blumenthal und Elisabeth Blumenthal geb. Pincus, Biografie für Stolpersteine, online unter https://www.stolpersteine-berlin.de/de/wielandstr/17/walter-blumenthal [letzter Aufruf 25.11.2025].
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