Postkarte aus dem KZ Sachsenhausen von Alfred Dienemann (1888-1957) an seine Frau Erna (1899-1986)
2005/68/21
Papier, Tinte, Stempelfarbe
KZ Sachsenhausen 20. November 1938
10,5 × 14,8 cm
Schenkung von William Dieneman
Postkarte aus dem KZ Sachsenhausen. Auf der Adressseite befindet sich auf der linken Seite aufgedruckt ein Auszug aus der Lagerordnung. Der Poststempel ist auf den 24.11.1938 datiert. Die Rückseite ist handschriftlich von Alfred Dienemann beschrieben:
"20. XI. Meine liebe Erna! Es geht mir sehr gut. Du brauchst Dich gar nicht um mich sorgen. Schreibe an Sarna und Kasoff. Ulla muss auf allerschnellste Weise nach Bristol, auch wenn ich sie nicht vor einer Rückkehr wiedersehen sollte. Nacher werden wir die Auswanderung von uns dreien in die Wege leiten. Lass Dir von Julian bei schwierigen Sachen helfen. - Meine Gedanken sind nur bei Euch. Bleibt gesund! Lasst nicht den Kopf hängen! Hat Cläre geschrieben? Grüsst Vetel und alle! Euch dreien meine herzlichsten Grüsse! In Liebe! Euer Alfred."
"20. XI. Meine liebe Erna! Es geht mir sehr gut. Du brauchst Dich gar nicht um mich sorgen. Schreibe an Sarna und Kasoff. Ulla muss auf allerschnellste Weise nach Bristol, auch wenn ich sie nicht vor einer Rückkehr wiedersehen sollte. Nacher werden wir die Auswanderung von uns dreien in die Wege leiten. Lass Dir von Julian bei schwierigen Sachen helfen. - Meine Gedanken sind nur bei Euch. Bleibt gesund! Lasst nicht den Kopf hängen! Hat Cläre geschrieben? Grüsst Vetel und alle! Euch dreien meine herzlichsten Grüsse! In Liebe! Euer Alfred."
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